Eine Liebe unter schwierigen Vorzeichen

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Mo, der Sohn muslimischer Einwanderer, steht unter dem Eindruck seines dominanten, sehr männlichen und gewaltbereiten Vaters und fliegt von der Schule wegen einer Unterschriftenfälschung, nachdem seine Familie zum Gespräch gebeten wurde. Mo fehlt hier nun der Halt und die Struktur des Tages. Er erinnert sich an einen Badeurlaub, in dem er, angestachelt durch seinen Bruder, nackten Mädchen am Strand zusah - und dabei vor allem Abscheu und Scham empfindet. Es ist erst die Beziehung zu einem anderen Mann, Moritz, die eingangs kurz geschildert wird, die Mo einerseits Überwindung kostet, andererseits mit größter Freude erfüllt.
Das Thema der schwulen Liebe zwischen zwei sehr unterschiedlichen Religionskreisen und Familien ist eines, das auch inder deutschen Jugendliteratur eine wichtige Rolle spielen sollte. Zumal, wenn es so gut geschrieben ist.