Leise, eindringlich und sehr nah dran

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wepa83 Avatar

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Mo & Moritz von Julya Rabinowich hat mich schon in der Leseprobe stark gepackt. Die Sprache ist dicht, sensibel und sehr nah an Mos Innenleben – besonders seine Scham, seine Unsicherheit und dieses ständige Gefühl des Andersseins sind beeindruckend genau beschrieben. Die Szenen rund um Familie, Schule und Herkunft wirken schmerzhaft realistisch, ohne plakativ zu werden. Gleichzeitig deutet sich behutsam an, wie Mo seine eigene Identität und seine Gefühle entdeckt, was sehr berührend und glaubwürdig erzählt ist. Ein Buch, das ich gerne in unserer Schulbibliothek hätte.