Berührende Geschichte
Mojad lebt als Flüchtling mit seiner Familie - Mutter, Vater, Faris dem älteren Bruder und seiner jüngeren Schwester Maryam in einer kleinen Wohnung in Wien, wo er auch zur Schule geht, bis er eben aus dieser Schule fliegt, weil man ihm eine Unterschriftenfälschung unterstellt. Durch Zufall und Glück erhält er einen Ausbildungsplatz in einem noblen Friseursalon, wo sein Chef ihn fördert und unterstützt. Mojad geht in seiner Arbeit auf und lernt Moritz kennen/lieben, der aus einem gut situierten jüdischen Elternhaus stammt. Während Moritz' Eltern dessen Liebesleben gutheißen und seine Freunde freundlich willkommen heißen, so dürfen Mojads Eltern, der sich Mo nennt, nichts davon wissen.
Der Roman lässt sich sehr gut lesen und es werden vielen Themen wie Religion, Flucht, Sexualität, Fremdenhass, Unterdrückung, fehlende Kommunikation, Gewalt, Alkoholismus etc. angeschnitten. Trotz der Fülle und Schwere an Themen, liegt eine "Leichtigkeit" im Roman, was einerseits daher rührt, dass die Themen teilweise nur gestreift werden, andererseits die Liebe und Hoffnung auf eine bessere Zukunft siegt. Hervorzuheben als sehr positiver Sympathieträger der Chef von Mojad, der eine ganz eigene Lebensphilosophie vertritt und aktiv lebt. Gäbe es mehr von seiner Sorte, wäre die Welt eine bessere. Außerdem schimmert oft auch auch ein spezieller Humor durch, den ich sehr mochte.
Ich ziehe einen Stern ab, da mir die Story manchmal zu sehr nur an der Oberfläche gekratzt hat und ich zu gerne dort mehr erfahren hätte.
Der Roman lässt sich sehr gut lesen und es werden vielen Themen wie Religion, Flucht, Sexualität, Fremdenhass, Unterdrückung, fehlende Kommunikation, Gewalt, Alkoholismus etc. angeschnitten. Trotz der Fülle und Schwere an Themen, liegt eine "Leichtigkeit" im Roman, was einerseits daher rührt, dass die Themen teilweise nur gestreift werden, andererseits die Liebe und Hoffnung auf eine bessere Zukunft siegt. Hervorzuheben als sehr positiver Sympathieträger der Chef von Mojad, der eine ganz eigene Lebensphilosophie vertritt und aktiv lebt. Gäbe es mehr von seiner Sorte, wäre die Welt eine bessere. Außerdem schimmert oft auch auch ein spezieller Humor durch, den ich sehr mochte.
Ich ziehe einen Stern ab, da mir die Story manchmal zu sehr nur an der Oberfläche gekratzt hat und ich zu gerne dort mehr erfahren hätte.