Ein kleines bisschen Schicksal
Ein Buch über queere Liebe, das doch so viel mehr ist. Es geht um Herkunft, Familie, seinen eigenen Weg und Taylor Swift.
Mo ist der Sohn einer Einwandererfamilie. Mit seinen Eltern, sowie einer jüngeren Schwester und einem älteren Bruder lebt er in einer kleinen Wohnung. Nachdem Mo von der Schule fliegt, bekommt er die Chance eine Friseurausbildung zu machen.
Das Setting kommt stellenweise leider etwas unrealistisch daher. Man erfährt nicht, warum der Friseurladenbesitzer Mo während des Ausbildungsjahres die Stelle gibt, man versteht nicht, warum er als Neuling sofort auf dem Wiener Opernball frisieren darf und die „Blaue Fee“ ist ein so guter Mensch, dass man es ihr leider nicht abkaufen kann.
Die Geschichte folgt weniger einer klaren Erzähllinie, als das einzelne Szene aneinander gereiht werden. Das ist nichts schlechtes und trägt sogar eher zu einem schnellen Leseerlebnis bei.
Das Ende ist leider sehr abrupt, aber schön. Die Charakterisierung der einzelnen Figuren lässt dazu auch etwas zu wünschen übrig. Weder von Mo noch von Moritz erfahren wir mehr, als es in der aktuellen Szene nötig ist. Dazu kommt mir persönlich auch zu wenig Gefühl zwischen den beiden rüber. Gut gefallen hat mir dagegen der Bezug auf aktuelle Ereignisse.
Alles in allem ein super Buch für Jugendliche, die sich für die o.g. Themen interessieren.
Mo ist der Sohn einer Einwandererfamilie. Mit seinen Eltern, sowie einer jüngeren Schwester und einem älteren Bruder lebt er in einer kleinen Wohnung. Nachdem Mo von der Schule fliegt, bekommt er die Chance eine Friseurausbildung zu machen.
Das Setting kommt stellenweise leider etwas unrealistisch daher. Man erfährt nicht, warum der Friseurladenbesitzer Mo während des Ausbildungsjahres die Stelle gibt, man versteht nicht, warum er als Neuling sofort auf dem Wiener Opernball frisieren darf und die „Blaue Fee“ ist ein so guter Mensch, dass man es ihr leider nicht abkaufen kann.
Die Geschichte folgt weniger einer klaren Erzähllinie, als das einzelne Szene aneinander gereiht werden. Das ist nichts schlechtes und trägt sogar eher zu einem schnellen Leseerlebnis bei.
Das Ende ist leider sehr abrupt, aber schön. Die Charakterisierung der einzelnen Figuren lässt dazu auch etwas zu wünschen übrig. Weder von Mo noch von Moritz erfahren wir mehr, als es in der aktuellen Szene nötig ist. Dazu kommt mir persönlich auch zu wenig Gefühl zwischen den beiden rüber. Gut gefallen hat mir dagegen der Bezug auf aktuelle Ereignisse.
Alles in allem ein super Buch für Jugendliche, die sich für die o.g. Themen interessieren.