Ein wunderbares Jugendbuch
Der Jugendroman „Mo & Moritz“ von Julya Rabinowich ist eine berührende und zugleich hoffnungsvolle Geschichte über erste Liebe, Identität und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Im Mittelpunkt stehen zwei Jugendliche in Wien, die aus sehr unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen stammen und sich dennoch auf einer tiefen, persönlichen Ebene begegnen. Mo, der mit seiner Familie aus einem Kriegsgebiet geflüchtet ist, ringt mit familiären Erwartungen und traditionellen Vorstellungen, während Moritz aus einer jüdischen Familie kommt und ebenfalls seinen Platz in der Welt sucht. Ihre Beziehung entwickelt sich behutsam und glaubwürdig und steht sinnbildlich für die Möglichkeit von Verständigung über Grenzen hinweg.
Besonders positiv hervorzuheben ist die große emotionale Feinfühligkeit, mit der Rabinowich ihre Figuren zeichnet. Die inneren Konflikte, Ängste und Hoffnungen der Jugendlichen werden differenziert und authentisch dargestellt, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Die Autorin vermeidet einfache Lösungen und zeigt stattdessen, wie komplex das Erwachsenwerden in einer vielfältigen Gesellschaft sein kann. Gleichzeitig vermittelt sie Zuversicht: Die Liebesgeschichte wirkt nicht dramatisch überhöht, sondern leise, ehrlich und von gegenseitigem Respekt getragen.
Auch sprachlich überzeugt der Roman durch einen klaren, zugänglichen Stil, der direkt an der Lebenswelt junger Leserinnen und Leser anknüpft. Die Sprache ist modern, ohne aufgesetzt zu wirken, und schafft es, ernste Themen wie Flucht, religiöse Identität, Vorurteile und sexuelle Orientierung sensibel und verständlich zu behandeln. Gerade diese Verbindung aus gesellschaftlicher Relevanz und emotionaler Nähe macht das Buch besonders wertvoll.
Insgesamt ist „Mo & Moritz“ ein mutiger und wichtiger Jugendroman, der Empathie fördert und zum Nachdenken anregt. Er zeigt, dass Liebe und Freundschaft Brücken schlagen können, selbst dort, wo scheinbar unüberwindbare Unterschiede bestehen, und er ermutigt junge Menschen, zu sich selbst zu stehen und für ihre Gefühle einzutreten.
Besonders positiv hervorzuheben ist die große emotionale Feinfühligkeit, mit der Rabinowich ihre Figuren zeichnet. Die inneren Konflikte, Ängste und Hoffnungen der Jugendlichen werden differenziert und authentisch dargestellt, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Die Autorin vermeidet einfache Lösungen und zeigt stattdessen, wie komplex das Erwachsenwerden in einer vielfältigen Gesellschaft sein kann. Gleichzeitig vermittelt sie Zuversicht: Die Liebesgeschichte wirkt nicht dramatisch überhöht, sondern leise, ehrlich und von gegenseitigem Respekt getragen.
Auch sprachlich überzeugt der Roman durch einen klaren, zugänglichen Stil, der direkt an der Lebenswelt junger Leserinnen und Leser anknüpft. Die Sprache ist modern, ohne aufgesetzt zu wirken, und schafft es, ernste Themen wie Flucht, religiöse Identität, Vorurteile und sexuelle Orientierung sensibel und verständlich zu behandeln. Gerade diese Verbindung aus gesellschaftlicher Relevanz und emotionaler Nähe macht das Buch besonders wertvoll.
Insgesamt ist „Mo & Moritz“ ein mutiger und wichtiger Jugendroman, der Empathie fördert und zum Nachdenken anregt. Er zeigt, dass Liebe und Freundschaft Brücken schlagen können, selbst dort, wo scheinbar unüberwindbare Unterschiede bestehen, und er ermutigt junge Menschen, zu sich selbst zu stehen und für ihre Gefühle einzutreten.