modernes, sensibles Jugendbuch über Liebe, Identität und Mut
Der Jugendroman Mo & Moritz von Julya Rabinowich erzählt eine berührende Liebesgeschichte zweier Jugendlicher, die nicht nur mit ihren Gefühlen, sondern auch mit gesellschaftlichen und familiären Erwartungen konfrontiert sind. Im Mittelpunkt steht Mo, der aus einem islamisch geprägten Elternhaus stammt und eine Friseurlehre in einem Wiener Nobelsalon beginnt. Dort lernt er Moritz kennen – ebenfalls Mo genannt –, der aus einer jüdischen Familie kommt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte, aber konfliktreiche Liebesbeziehung.
Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben und lässt sich schnell lesen. Besonders gelungen ist die Darstellung von Mos innerem Konflikt. Er muss sich nicht nur mit seiner Liebe zu einem Jungen auseinandersetzen, sondern auch mit den Wertvorstellungen seiner Familie und seiner eigenen Identität. Dieser innere Zwiespalt wird von der Autorin einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben. Die Begegnung zweier Religionen und Kulturen wird dabei nicht klischeehaft, sondern sensibel dargestellt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Geschichte ist das dunkle Geheimnis von Mos Bruder, das im Laufe der Handlung ans Licht kommt. Dadurch wird Mo gezwungen, sich einer schwierigen Gewissensfrage zu stellen, die ihn stark belastet und seine persönliche Entwicklung vorantreibt. Dieser Teil der Handlung verleiht dem Roman zusätzliche Tiefe und Ernsthaftigkeit.
Kritisch anzumerken ist jedoch, dass das Buch mit seinen 219 Seiten recht kurz gehalten ist. Einige Szenen und Konflikte werden nur angerissen und hätten mehr Raum zur Entfaltung verdient. Besonders bei emotional wichtigen Momenten hätte man sich mehr Tiefe und Ausarbeitung gewünscht.
Insgesamt ist Mo & Moritz ein modernes, sensibles Jugendbuch über Liebe, Identität und Mut, das wichtige Themen unserer Zeit anspricht. Trotz seiner Kürze regt es zum Nachdenken an und zeigt, wie schwierig – aber auch wie wichtig – es ist, zu sich selbst zu stehen.
Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben und lässt sich schnell lesen. Besonders gelungen ist die Darstellung von Mos innerem Konflikt. Er muss sich nicht nur mit seiner Liebe zu einem Jungen auseinandersetzen, sondern auch mit den Wertvorstellungen seiner Familie und seiner eigenen Identität. Dieser innere Zwiespalt wird von der Autorin einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben. Die Begegnung zweier Religionen und Kulturen wird dabei nicht klischeehaft, sondern sensibel dargestellt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Geschichte ist das dunkle Geheimnis von Mos Bruder, das im Laufe der Handlung ans Licht kommt. Dadurch wird Mo gezwungen, sich einer schwierigen Gewissensfrage zu stellen, die ihn stark belastet und seine persönliche Entwicklung vorantreibt. Dieser Teil der Handlung verleiht dem Roman zusätzliche Tiefe und Ernsthaftigkeit.
Kritisch anzumerken ist jedoch, dass das Buch mit seinen 219 Seiten recht kurz gehalten ist. Einige Szenen und Konflikte werden nur angerissen und hätten mehr Raum zur Entfaltung verdient. Besonders bei emotional wichtigen Momenten hätte man sich mehr Tiefe und Ausarbeitung gewünscht.
Insgesamt ist Mo & Moritz ein modernes, sensibles Jugendbuch über Liebe, Identität und Mut, das wichtige Themen unserer Zeit anspricht. Trotz seiner Kürze regt es zum Nachdenken an und zeigt, wie schwierig – aber auch wie wichtig – es ist, zu sich selbst zu stehen.