Überfrachtet
Julia Rabinowich erzählt uns in Mo&Moritz die Geschichte von Mos erster großen Liebe. Im Grunde ist es eine Coming-of-Age Geschichte: Mo fliegt von der Schule, bekommt seinen ersten Job, verliebt sich das erste mal und beginnt sich von seiner Familie zu lösen.
Das ganze spielt in Wien. Zum Teil wirkt die Sprache etwas altbacken, nicht so passend, bringt unnötige Schwere in die Geschichte.
Eigentlich müsste die Geschichte Mo & Mo heißen, da auch Moritz zuvor nur unter Mo bekannt war. Da dies aber ein bisschen ungünstig ist, wenn beide Partner so heißen, nennt Mo Moritz eben Moritz. Es wird aus Mos Sicht erzählt.
Sehr deutlich macht die Autorin die intersektionale Diskriminierung, die Mo alltäglich erlebt: Er wird rassistisch diskriminiert in verschiedenster Art, aber auch klassistische und querfeindliche Anfeindungen darf die Leserin mitverfolgen. Außerdem ist in der Familie wenig Geld vorhanden und verschiedene Traumata, über die niemand spricht beeinflussen sein Leben.
Es gibt sehr viele Ansätze für ein wirklich gelungenes Buch, aber dann wirkt es an mehreren Stellen so, dass die Autorin noch ein weiteres Stereotyp mit einbauen möchte, welche es für eine Coming-of-Age Geschichte nicht bedurft hätte. So dass ich auch echt genervt war, als das Geheimnis des Bruders gelüftet wurde...
Schade.
Das ganze spielt in Wien. Zum Teil wirkt die Sprache etwas altbacken, nicht so passend, bringt unnötige Schwere in die Geschichte.
Eigentlich müsste die Geschichte Mo & Mo heißen, da auch Moritz zuvor nur unter Mo bekannt war. Da dies aber ein bisschen ungünstig ist, wenn beide Partner so heißen, nennt Mo Moritz eben Moritz. Es wird aus Mos Sicht erzählt.
Sehr deutlich macht die Autorin die intersektionale Diskriminierung, die Mo alltäglich erlebt: Er wird rassistisch diskriminiert in verschiedenster Art, aber auch klassistische und querfeindliche Anfeindungen darf die Leserin mitverfolgen. Außerdem ist in der Familie wenig Geld vorhanden und verschiedene Traumata, über die niemand spricht beeinflussen sein Leben.
Es gibt sehr viele Ansätze für ein wirklich gelungenes Buch, aber dann wirkt es an mehreren Stellen so, dass die Autorin noch ein weiteres Stereotyp mit einbauen möchte, welche es für eine Coming-of-Age Geschichte nicht bedurft hätte. So dass ich auch echt genervt war, als das Geheimnis des Bruders gelüftet wurde...
Schade.