Was darunter liegt
„Mo & Moritz“ von Julya Rabinowich ist auf den ersten Blick eine Liebesgeschichte. Zwei Jungs. Wien. Opernball. Glanz und Glamour. Und dieses eine erste Verlieben, das alles in Bewegung setzt. Aber eigentlich geht es um Identität. Familie. Herkunft. Erwartungen. Und die Frage, wie viel Mut Liebe braucht.
Mo ist kein naiver Held. Er ist zerrissen. Zwischen seiner muslimisch geprägten Familie, ihrem Blick auf ihn, ihren Hoffnungen – und diesem Gefühl, das sich nicht mehr wegdrücken lässt. Moritz ist nicht nur „der andere Junge“, sondern steht für eine Welt, die zugleich frei und gefährlich wirkt. Jüdische Familie, Wiener Gesellschaft, Traditionen – auch hier Erwartungen, Geschichte, Gewicht.
Was mich wirklich beeindruckt hat:
Rabinowich erzählt nicht kitschig. Nicht überhöht. Sondern nah. Direkt. Man spürt diese Mischung aus Euphorie und Angst. Dieses „Ich schwebe“ und gleichzeitig „Was, wenn alles zusammenbricht?“.
Gerade für Jugendliche ist das stark. Weil es nicht belehrt. Es zeigt.
Liebe ist hier kein Instagram-Moment, sondern eine Entscheidung. Immer wieder.
Und ja, man merkt: Das ist kein konfliktfreier Wohlfühltext. Religion, kulturelle Prägung, Vorurteile – das wird nicht weichgespült. Aber es bleibt menschlich. Die Figuren sind keine Symbole. Sie sind verletzlich. Und genau deshalb glaubwürdig.
Für mich ist das kein „Problemroman“.
Es ist eine Geschichte über Mut. Über Sichtbarkeit. Und darüber, dass erste Liebe eben nicht nur Schmetterlinge ist – sondern manchmal auch ein leiser Aufstand.
Ein wichtiges Buch.
Gerade jetzt.
Mo ist kein naiver Held. Er ist zerrissen. Zwischen seiner muslimisch geprägten Familie, ihrem Blick auf ihn, ihren Hoffnungen – und diesem Gefühl, das sich nicht mehr wegdrücken lässt. Moritz ist nicht nur „der andere Junge“, sondern steht für eine Welt, die zugleich frei und gefährlich wirkt. Jüdische Familie, Wiener Gesellschaft, Traditionen – auch hier Erwartungen, Geschichte, Gewicht.
Was mich wirklich beeindruckt hat:
Rabinowich erzählt nicht kitschig. Nicht überhöht. Sondern nah. Direkt. Man spürt diese Mischung aus Euphorie und Angst. Dieses „Ich schwebe“ und gleichzeitig „Was, wenn alles zusammenbricht?“.
Gerade für Jugendliche ist das stark. Weil es nicht belehrt. Es zeigt.
Liebe ist hier kein Instagram-Moment, sondern eine Entscheidung. Immer wieder.
Und ja, man merkt: Das ist kein konfliktfreier Wohlfühltext. Religion, kulturelle Prägung, Vorurteile – das wird nicht weichgespült. Aber es bleibt menschlich. Die Figuren sind keine Symbole. Sie sind verletzlich. Und genau deshalb glaubwürdig.
Für mich ist das kein „Problemroman“.
Es ist eine Geschichte über Mut. Über Sichtbarkeit. Und darüber, dass erste Liebe eben nicht nur Schmetterlinge ist – sondern manchmal auch ein leiser Aufstand.
Ein wichtiges Buch.
Gerade jetzt.