Strukturen des Neuen

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andreas_m Avatar

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Wer die ersten Seiten des Buches von Konstantin Schamber liest, denkt vielleicht an Thomas Bauers "Vereindeutigung der Welt" oder Thomas Kuhn Buch über die Struktur wissenschaftlicher Erkenntnis. Das Pathos ("Menschheitsgeschichte") und die Verve, mit der Schamber seine Reflexionen über "das Neue"/ "die Zukunft" ausbreitet, zeigt natürlich, dass er auf ein größeres Publikum abzielt. Einfach macht er es ihm trotzdem nicht, bisher lässt sich trotz der einleitenden Bemerkungen aufgrund der unscharfen Begrifflichkeit eher erahnen, wohin er seine Leser mitnehmen möchte, man ist also durchaus dankbar für seine eingestreuten Beispiele; man wünscht sich bisweilen die schlichte Klarheit des Buchcovers. Es ist in jedem Fall mutig, ein zusammenhängendes Buch über die Strukturen des Neuen zu schreiben und da das Thema wichtig ist, sollte man diesen Mut auch mit einer Gesamtlektüre belohnen!