future now
„MONOFUTURIS“ hat mich vor allem wegen einer Frage beschäftigt: Haben wir durch technischen Fortschritt wirklich immer mehr Möglichkeiten?
Eigentlich würde man spontan sagen: natürlich. Computer, Internet, Smartphones, Digitalisierung und inzwischen Künstliche Intelligenz haben vieles einfacher gemacht. Konstantin Schamber zeigt aber, dass die Sache nicht ganz so einfach ist.
Was mich beim Lesen besonders nachdenklich gemacht hat: Eine neue Technik kommt auf den Markt und zunächst kann jeder selbst entscheiden, ob er sie nutzen möchte. Wenn aber irgendwann fast alle Menschen, Unternehmen und Behörden diese Technik verwenden, wird aus der freiwilligen Entscheidung langsam eine Notwendigkeit. Wer nicht mitmacht, bekommt möglicherweise Probleme.
Ich finde diesen Gedanken spannend, weil man ihn bereits heute im Alltag beobachten kann. Wir bekommen immer mehr technische Möglichkeiten und werden gleichzeitig immer abhängiger von technischen Systemen. Das ist schon ein kleiner Widerspruch.
Gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht einfach behauptet: Technik ist schlecht. So einfach macht es sich der Autor nicht. Er betrachtet Fortschritt aus verschiedenen Richtungen und verbindet Technik mit Gesellschaft, Wirtschaft, Macht, Kultur und menschlichen Bedürfnissen.
Manche Stellen fand ich allerdings etwas anspruchsvoller. Das Thema ist groß und teilweise theoretisch. Man sollte deshalb Interesse an gesellschaftlichen Entwicklungen mitbringen und bereit sein, sich auf die Gedanken des Autors einzulassen.
Für mich ist „MONOFUTURIS“ deshalb vor allem ein Buch über Freiheit und darüber, wie viel Auswahl wir in Zukunft tatsächlich noch haben werden. Gerade in einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz und Digitalisierung immer stärker unseren Alltag bestimmen, finde ich diese Frage sehr aktuell.
Ein interessantes und nachdenklich machendes Buch, das nicht gegen Fortschritt argumentiert, sondern dafür, genauer hinzuschauen, welche Zukunft wir eigentlich schaffen.
Eigentlich würde man spontan sagen: natürlich. Computer, Internet, Smartphones, Digitalisierung und inzwischen Künstliche Intelligenz haben vieles einfacher gemacht. Konstantin Schamber zeigt aber, dass die Sache nicht ganz so einfach ist.
Was mich beim Lesen besonders nachdenklich gemacht hat: Eine neue Technik kommt auf den Markt und zunächst kann jeder selbst entscheiden, ob er sie nutzen möchte. Wenn aber irgendwann fast alle Menschen, Unternehmen und Behörden diese Technik verwenden, wird aus der freiwilligen Entscheidung langsam eine Notwendigkeit. Wer nicht mitmacht, bekommt möglicherweise Probleme.
Ich finde diesen Gedanken spannend, weil man ihn bereits heute im Alltag beobachten kann. Wir bekommen immer mehr technische Möglichkeiten und werden gleichzeitig immer abhängiger von technischen Systemen. Das ist schon ein kleiner Widerspruch.
Gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht einfach behauptet: Technik ist schlecht. So einfach macht es sich der Autor nicht. Er betrachtet Fortschritt aus verschiedenen Richtungen und verbindet Technik mit Gesellschaft, Wirtschaft, Macht, Kultur und menschlichen Bedürfnissen.
Manche Stellen fand ich allerdings etwas anspruchsvoller. Das Thema ist groß und teilweise theoretisch. Man sollte deshalb Interesse an gesellschaftlichen Entwicklungen mitbringen und bereit sein, sich auf die Gedanken des Autors einzulassen.
Für mich ist „MONOFUTURIS“ deshalb vor allem ein Buch über Freiheit und darüber, wie viel Auswahl wir in Zukunft tatsächlich noch haben werden. Gerade in einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz und Digitalisierung immer stärker unseren Alltag bestimmen, finde ich diese Frage sehr aktuell.
Ein interessantes und nachdenklich machendes Buch, das nicht gegen Fortschritt argumentiert, sondern dafür, genauer hinzuschauen, welche Zukunft wir eigentlich schaffen.