Überzeugender Inhalt, eintöniger Stil
„Monofuturis“ von Konstantin Schamber ist kein Roman, sondern ein Sachbuch über technischen Fortschritt und die damit verbundenen gesellschaftlichen Entwicklungen. Das Buch ist klar strukturiert und in seinem Aufbau wissenschaftlichen Arbeiten nicht unähnlich. Es gelingt dem Autor, die Inhalte so verständlich zu vermitteln, dass auch Leser ohne wissenschaftlichen Hintergrund den Ausführungen gut folgen können.
Besonders positiv fand ich, dass Zusammenhänge ausführlich und nachvollziehbar erklärt werden. Die Argumentation ist gut aufgebaut, so dass ich den Gedankengängen jederzeit folgen konnte. Immer wieder sind Beispiele eingestreut, die das Gesagte stützen. Inhaltlich hat mich das Buch deshalb voll überzeugt. Auch die Gestaltung ist gelungen: Schrift und Typografie sind angenehm, Tabellen und Abbildungen sinnvoll eingesetzt und insgesamt gut aufbereitet.
Meine Kritik betrifft vor allem den sprachlichen Stil. Der Satzbau wirkt über weite Strecken sehr gleichförmig und teilweise maschinell. Besonders auffällig ist der häufige Einsatz von Dreierfiguren, also Aufzählungen mit drei Begriffen oder Eigenschaften. Das beginnt im Klappentext: „Technologischer Fortschritt verspricht Freiheit, Wohlstand und eine bessere Zukunft.“ und zieht sich durch das gesamte Buch, vom Anfang: „Das Neue entsteht nie ausschließlich aus Berechnung, sondern immer auch aus Zufall, Irrtum und unvorhergesehenen Ereignissen.“ (S. 15) — bis zum Ende: „… weil sie [Technik] Leistung, Effizienz und Reichweite durch Komplexität, Vernetzung und Verdichtung steigert.“ (S. 236)
Solche Dreiklänge sind als Stilmittel natürlich völlig legitim. In „Monofuturis“ werden sie jedoch so häufig verwendet, dass mir das Muster direkt zu Beginn aufgefallen ist; es wirkt stellenweise schon unfreiwillig komisch. Gerade weil der Inhalt mich überzeugt hat, empfand ich diese sprachliche Gleichförmigkeit als schade. Sie nimmt dem ansonsten gut geschriebenen und verständlich aufbereiteten Sachbuch etwas an Qualität.
Unterm Strich ist „Monofuturis“ für mich dennoch ein überzeugendes und gut strukturiertes Sachbuch. Wer sich mit Technik und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen auseinandersetzen möchte, findet hier eine gute erste Grundlage. Inhaltlich hat mich das Buch überzeugt; lediglich beim sprachlichen Stil hätte ich mir etwas mehr Variation und Natürlichkeit gewünscht.
Besonders positiv fand ich, dass Zusammenhänge ausführlich und nachvollziehbar erklärt werden. Die Argumentation ist gut aufgebaut, so dass ich den Gedankengängen jederzeit folgen konnte. Immer wieder sind Beispiele eingestreut, die das Gesagte stützen. Inhaltlich hat mich das Buch deshalb voll überzeugt. Auch die Gestaltung ist gelungen: Schrift und Typografie sind angenehm, Tabellen und Abbildungen sinnvoll eingesetzt und insgesamt gut aufbereitet.
Meine Kritik betrifft vor allem den sprachlichen Stil. Der Satzbau wirkt über weite Strecken sehr gleichförmig und teilweise maschinell. Besonders auffällig ist der häufige Einsatz von Dreierfiguren, also Aufzählungen mit drei Begriffen oder Eigenschaften. Das beginnt im Klappentext: „Technologischer Fortschritt verspricht Freiheit, Wohlstand und eine bessere Zukunft.“ und zieht sich durch das gesamte Buch, vom Anfang: „Das Neue entsteht nie ausschließlich aus Berechnung, sondern immer auch aus Zufall, Irrtum und unvorhergesehenen Ereignissen.“ (S. 15) — bis zum Ende: „… weil sie [Technik] Leistung, Effizienz und Reichweite durch Komplexität, Vernetzung und Verdichtung steigert.“ (S. 236)
Solche Dreiklänge sind als Stilmittel natürlich völlig legitim. In „Monofuturis“ werden sie jedoch so häufig verwendet, dass mir das Muster direkt zu Beginn aufgefallen ist; es wirkt stellenweise schon unfreiwillig komisch. Gerade weil der Inhalt mich überzeugt hat, empfand ich diese sprachliche Gleichförmigkeit als schade. Sie nimmt dem ansonsten gut geschriebenen und verständlich aufbereiteten Sachbuch etwas an Qualität.
Unterm Strich ist „Monofuturis“ für mich dennoch ein überzeugendes und gut strukturiertes Sachbuch. Wer sich mit Technik und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen auseinandersetzen möchte, findet hier eine gute erste Grundlage. Inhaltlich hat mich das Buch überzeugt; lediglich beim sprachlichen Stil hätte ich mir etwas mehr Variation und Natürlichkeit gewünscht.