Wie ein simpler, wissenschaftlicher Text

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rudomekato Avatar

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Das Cover scheint passend, aber nicht zu vereinnahmend, wobei ich persönlich Augenmotive verabscheue, aber das ist nur eine subjektive Präferenz.

Im Buch geht es um die Verschränkung von Mensch und Maschine bzw. KI. Vom Lesen her habe ich das Gefühl, etwas Wissen erlangt zu haben, was die menschliche Entwicklung und die Verschränkung des Lebensstils mit der KI bzw. digitalen Welt generell angeht. Auch die Ansicht des Autors, dass wir sozusagen trichterförmig auf nur wenige Möglichkeiten (oder eine, um dem Begriff "mono" gerecht zu werden) zuschreiten, erscheint mir argumentativ schlüssig (v.a. wenn ich an eine Situation denke, die ich letztens hatte, bei der ich bei einer scheinbar unendlichen Auswahl an Handys eigentlich keine Auswahl hatte, wenn ich nach meinem Ermessen gefiltert hatte).

Den Schreibstil habe ich zwar verstanden, da ich viel wissenschaftliche Texte lese, allerdings denke ich mir, dass es für jene, die nicht viel mit wissenschaftlichen Texten zu tun haben (oder für jene, die nur seichte Literatur lesen), etwas komplex oder sperrig rüberkommen kann. Für mich persönlich ging es fit, abgesehen von der Absatzsetzung, aber das ist wahrscheinlich auch eine subjektive Ansicht.

Wo ich mir absolut unsicher bin, ist die Tatsache, dass der Autor von KI Gebrauch gemacht hat. Er schreibt zwar, dass sich die Verwendung von KI auf Formulierungen bezieht, aber ich bin generell kein Fan davon, KI zu verwenden. Jedoch muss ich ihm zugute halten, dass er sehr viele Quellen verwendet hat (die alle in einem Literaturverzeichnis angegeben sind).

Insgesamt ist das Buch lesenswert, da es den Horizont erweitert und wie ein vereinfachter wissenschaftlicher Text zu lesen ist.