Zukunft auf dem Prüfstand

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annek Avatar

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Monofuturis- ein Wort, das ungewöhnlich klingt und aufhorchen lässt. Im Untertitel heißt es, es solle " ein Plädoyer für offene Zukünfte in einer technisierten Welt " sein. Am Ende steht allerdings ein Szenario, das wohl eher nach Alternativlosigkeit klingt. Der Autor untersucht die Entwicklung der Technik und das Verhältnis Mensch - Technik in den verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte. Soziale Fragen und gesellschaftspolitische Konstellationen bleiben dabei eher untergeordnet. Auch bei Marx steht die Entwicklung der Produktivkräfte, zu denen die Technik gehört, im Vordergrund, aber "Monofuturis " entwirft eine Zukunft, in der der Mensch untergeht. Der Autor spricht von einer " mit der Zeit einsetzende(n) Verengung des Möglichkeitsraums durch steigende Koordinationsanforderungen", die sich aus der ( nicht mehr durchschaubaren) Komplexität des Gesamtsystems ergäben. Seine Darstellung der Entwicklung der Technik von den Anfängen bis zur KI besticht durch Faktenreichtum, Systematik und Logik. Am Ende bleibt zweifelhaft, ob es noch eine wirklich menschliche Zukunft geben kann.