Das fiese Ding mit dem Vergessenwerden
In einem etwas behäbigen Stil, der sich deutlich vom coolen Slang der Thriller abhebt und dem Krimi zusammen mit dem ländlichen Ambiente ein nostalgisches Flair verleiht, macht uns die Autorin vertraut mit dem Schauplatz eines Mordes: dem in neuester Zeit immer populärer werdenden Erzgebirge. Die Verknüpfung mit der Vertreibung der Sudetendeutschen deutet sie im Vorspann an. Man kann gespannt sein, ob die Vorkommnisse in den Untiefen deutscher Geschichte verankert sind.