Düster, atmosphärisch

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Zunächst sind wir mit der kleinen Marie im Juli 1945. Vertriebene sind sie, sie flieht mit Mutter und Großmutter, sie packen in der Eile alles Nötige und Unnötige ein, vergraben wie so viele ihr Hab und Gut in dem festen Glauben, bald zurückzukommen. Marie aber verschlägt es später dann in die Nähe von Bautzen, sie kehrt nie zurück, der Familienschatz gerät in Vergessenheit.

Und dann sind wir im Jahre 2024 in der Grenzregion des Erzgebirges, zwischen Deutschland und Tschechien, unterwegs. Hier tritt die Kriminalkommissarin Annalena Krest auf den Plan, wir bekommen in ihre Familienverhältnisse Einblicke und folgen ihr dann nach Wolkenstein, um den Mord an dem alten Puppenspieler aufzuklären.

Das Cover ist ein Stück weit bedrohlich, ich würde mich nicht unbedingt in dieser Gegend herumtreiben wollen. Es ist ein leiser Ton, der hier angeschlagen wird. Nicht reißerisch, eher geheimnisumwittert. Schon der Prolog vermittelt diesen Eindruck, der sich dann, mit Annalena Krest dem Hauptkommissar Lorenz und ihrer Ermittlungsarbeit fortsetzt. Trotz der düsteren Atmosphäre würde ich mich ins Moor wagen wollen…