Ein Erzgebirgskrimi

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asc259 Avatar

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Ich kenne die Orte aus diesem Erzgebirgskrimi und ich kenne die Menschen, ich kenne die Mittelaltermärkte – ich wohne hier. Düster, wie auf dem Cover abgebildet empfinde ich das Erzgebirge ganz und gar nicht.
Die Protagonisten sind mir auf Anhieb sympathisch, Annalena, die Kommissarin, die keineswegs von ihrer Doppelrolle als Mutter und erfolgreich im Beruf überfordert wirkt, im Gegenteil. Oder ihr Kollege Ralf Lorenz, der im Augenblick beruflich kürzertritt, weil sich seine Frau von einem Unfall erholt. Auch Maria, seine Nachbarin, die ihm ihre Hilfe anbietet. So sind sie, die Erzgebirger. Doch aus dem Klappentext geht hervor, dass es hier alte Feindschaften gibt. Haben diese mit der Vertreibung 1945, die im Prolog thematisiert wird, zu tun?