Ein toller Anfang!

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wolfram Avatar

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Sehr geheimnisvoll und bedrückend beginnt das Buch mit einem Prolog, der die Flucht von Marie mit iher Großmutter im Jahre 1945 beschreibt. Vertriebene aus dem Erzgebirge, die Großmutter versteckt den Familienschatz unterwegs in einer Felsspalte.

Siebzig Jahre später, Mai 2024:
Das Erzähltempo deutlich reduziert, folgen wir der Ermittlerin Annalena bei ihrer Morgenroutine. Von einem Erdrutsch ist die Rede, der alte, bleiche Knochen freigelegt hat. Möglicherweise ein fahrender Künstler, Jakub Miler.

Der Prolog als Einstieg und Page-Turner, der ruhige eigentliche Beginn der Geschichte, keineswegs langweilig, dank der Andeutungen und Links zur Vergangenheit, machen "Moorgold" zu einem sehr interessanten, lesenswerten Buch.