Spannender Krimi aus dem Erzgebirge der viele spannende Fragen offen lässt
Bereits der Prolog mit der Flucht von Marie und ihrer Mutter aus dem Erzgebirge 1945 ist für mich sehr berührend da ich familiär auch Geschichten von Flucht im Zusammenhang mit dem Krieg gehört habe. Der Schatz der damals in der Felsspalte vergraben wurde wird sicher noch eine Rolle in der Gegenwart spielen. Der Krimi spielt im Hier und Jetzt und wir begegnen zwei Kommissaren Annalena Krest und ihrem Vorgesetzten. Die Gegenwart beschäftigt sich mit einem Leichenfund wo die Hintergründe noch völlig unklar sind. Toll finde ich, dass die Ermittler komplexe Hauptfiguren sind, die auch mit samt Ihrem Privatleben beleuchtet werden. Solche eine Thematisierung gefällt mir in Krimis immer besonders gut, weil man sich als Leser so immer sehr gut identifizieren kann. Die sagenumwobene Gegend um das Erzgebirge wird dem Leser toll näher gebracht und man bekommt richtig Lust dort einmal hin zu reisen. Da ich selbst aus der DDR komme und in einem verschlafenen Dörfchen groß wurde, kann ich mich damit sehr gut identifizieren. Ich möchte gern weiterlesen und erfahren was es mit der Leiche auf sich hat und wie das alles mit der Flucht 45 zusammenhängt.