Eher langweiliger Lokalkrimi

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milapferd Avatar

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Zunächst muss ich sagen, dass ich nach dem Klappentext und dem Cover schon ein Lokalkrimi erwartet habe. Diese Erwartung hat das Buch auch erfüllt. Leider hat sich bei mir keine rechte Spannung aufbauen wollen. Das mag zu einem sehr großen Teil an der eher altbacken, holzigen Schreibweise liegen. Ständig habe ich mich darüber geärgert, wie die Ermittlerin als Frau dargestellt wurde. Die Autorin hat sich damit meiner Meinung nach keinen Gefallen getan. Wenn es ein 85jähriger Mann mit „klassischem“ Rollenverständnis der 60er Jahre geschrieben hätte, wäre ich nicht überrascht gewesen.
Auch das Ende, bei dem noch auf Zwang die Figuren aus den Sagen des Erzgebirges eingebaut werden mussten tragen zu einem nicht ganz so gelungenem Kriminalroman bei.
Bewohner des Erzgebirges finden sich bestimmt darin wieder und freuen sich über die Geschichte aus ihrer Heimat. Für alle anderen zu einfach, zu altbacken und zu durchschaubar.