Hölzern
Regionalkrimis sind häufig eine gute Sache und dann macht das Erzgebirge als Handlungsort richtig neugierig, schließlich wimmelt es dort nur so von Sagen und Geheimnissen. Ein Puppenspieler wird ermordet, fasst gleichzeitig wird die Leiche einer vor über dreißig Jahren vermissten Person gefunden - offenbar auch ermordet. n Zusammenhänge zu denken liegt nahe. Soweit eine richtig spannende Grundidee, angereichert mit Ermittlern, die das eine oder andere persönliche Problem haben, und mit undurchsichtige Figuren, die einem nicht ganz geheuer sind, könnte das einer wirklich spannende Geschichte sein. Leider fand ich persönlich den Schreibstil recht hölzern, einen wirklichen Spannungsaufbau habe ich vermisst und die kleinen Ausflüge in die Sagenwelt waren mehr halbherzig eingestreut. Zwischendurch gab es auch noch inhaltliche Ungereimtheiten. Eine Ermittlerin sollte schon den Namen des Toten kennen.... Schade eigentlich, Potential für einen richtig guten Krim hätte es gegeben!