Nicht so gelungen

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brit1108 Avatar

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Ich habe schon viele gute Krimis gelesen aber dieser war eher mittelmäßig. Ich hatte mich darauf gefreut da hier geschichtliches mit Mord kombiniert werden sollte. Das ist nicht wirklich gut gelungen. Es ist eher mystisch mit Sagen und Phantasiegestalten. Der Mord und die Aufklärung treten dadurch in den Hintergrund. Die Kommissarin Annalena Krest ist allerdings sehr sympathisch und man kann ihren Spagat zwischen Arbeit und Kind gut nachvollziehen. Das geht ja leider vielen Frauen so. Die Handlung dümpelt lange vor sich hin und wird erst zum Schluss etwas spannend. Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr vom geschichtlichen Hintergrund erhofft. Das Buch beginnt mit einer Rückblende in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg und der Vertreibung. Viele Vertriebene haben ihre Wertsachen im Wald vergraben in der Hoffnung wiederkommen zu können. Als nach 30 Jahren die Gebeine eines vermeintlichen Schatzsuchers gefunden wurden, erkennt Annalena die Zusammenhänge zwischen dem Mord am Leierkastenmann und dem toten Schatzsucher. Sie beginnt in diese Richtung zu ermitteln und gerät in Gefahr. Klingt erstmal ziemlich spannend, war es für mich leider nicht. Hätte man besser machen können. Alles in allem ein solider Krimi mit einigen Schwächen.