Spannende Ermittlungsarbeit

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sonnenschein1980 Avatar

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Moorgold ist der siebte Krimi einer Reihe. Ich kenne die Vorgänger Krimis nicht. Trotzdem konnte ich der Story problemlos folgen.

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Zu sehen ist ein düsterer Wald mit Nebelschwaden, im Vordergrund glänzen Goldstücke. Schon der Prolog konnte mich total abholen. Es geht los mit der Flucht von Dorfbewohnern, die in einen Wald flüchten und dort ihre wenigen Wertsachen verstecken, in der Hoffnung, bald zurückkehren zu können.

Das Ermittlungs Duo scheint normalerweise ein eingespieltes Team zu sein. Jetzt ist es so dass Annalena mehr oder weniger alleine ermittelt, während Lorenz sich um seine Frau seit einem Unfall verletzte Frau kümmert. Doch beide nehmen immer mal wieder Kontakt zueinander auf,um sich zu besprechen. Hierbei ist auffällig, dass Annalena Lorenz sietzt, während er sie duzt. Dies fand ich seltsam, aber vielleicht kennt man den Grund, wenn man die Vorgänger gelesen hat.
Es sind zwei Todesfälle aufzuklären. Zum einen ist ein Spielmann gewaltsam zu Tode gekommen. Annalena ist ihm ein paar Male zu Lebzeiten begegnet, was den Fall noch einmal persönlicher für sie macht. Dann werden noch die Gebeine eines Mannes gefunden, der vor 30 Jahren verschwunden ist. Was haben die beiden Kriminalfälle miteinander zu tun? Anna-Lena setzt alles daran dies herauszufinden. Es war spannend ihre Ermittlungsarbeit zu verfolgen. Schnell rückt der Sohn des Spielmanns Adam in den Fokus der Ermittlungen. Einfühlsam, aber mit einem guten Gespür, was passiert sein könnte, kommt sie der Wahrheit immer näher.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Spannung bleibt durchweg hoch.

Insgesamt hat mich der Roman gut unterhalten, daher empfehle ich ihn gern weiter.