Spannender Krimi
Da wir sehr oft nach Oberwiesenthal in den Urlaub fahren, habe ich mich gefreut den Erzgebirgskrimi zu lesen. Es wird das Erzgebirge mit all seinen Orten wie Annaberg-Buchholz, Ehrenfriedersdorf, Bärenstein, Wolkenstein, Oberwiesenthal und Pfaffengrün sehr anschaulich beschrieben. das Buchcover passt zu der geschichte. Es wird einmal die Geschichte vor 30 Jahren erzählt, als die Vertriebenen ihre Wertsachen unter Baumwurzeln und Felsspalten versteckten und die Geschichte mit Kommissarin Annalena Krest und Sohn Patrick, die einen Mord von einem fahrenden Spielmann mit Leierkasten und Kasperpuppen aufklären möchte. Es werden Gebeine von dem Knut Heinze gefunden, der seit 30 Jahren vermisst wird. Haben die Mordfälle was miteinander zu tun? Annalena erhält Unterstützung von ihrem Kollegen Nikolas Bremer, sozusagen kümmert er sich um Alles, was sie für den Fall wissen muss bzw. wissen möchte und zu dem Ermittlerteam gehört der Hauptkommisar Ralf Lorenz, von dem Annalena viel gelernt hat und der ihr Vorbild ist. Da Annalenas Mann als Profiler immer unterwegs ist, finde ich es schön, dass sie durch die Tagesmutter Renate, ihren Sohn Patrick in guten Händen weiß und sie sich auf die Ermittlung voll konzentrieren kann. Der Schreibstil ist angenehm und anschaulich und man erfährt, wie die Personen denken und was sie fühlen. Es ist ein spannender Krimi, ich kann ihn weiterempfehlen und freue mich schon auf weitere Geschichten.