Spannend!
Schon die ersten Seiten von Moorland – Die Zwillinge haben bei mir sofort für eine dichte, unangenehme Stimmung gesorgt – und das meine ich absolut positiv. Das Cover passt perfekt dazu: düster, kalt, irgendwie unheimlich, genau so stellt man sich ein Moor vor, in dem man lieber nicht allein unterwegs sein möchte. Es macht neugierig, ohne zu viel zu verraten.
Der Schreibstil von Andreas Winkelmann ist sehr bildhaft und direkt. Gerade die Szenen im Nebel, im Moor rund um Orte wie Moorbach, das Namenlose Moor oder das Tote Auge, konnte ich mir extrem gut vorstellen. Man merkt schnell: Die Umgebung ist hier nicht nur Kulisse, sondern spielt eine ganz eigene Rolle. Das Moor wirkt fast wie ein lebendiges Wesen, das Menschen verwirrt, täuscht und verschluckt. Diese Atmosphäre zieht sich konsequent durch die Leseprobe und sorgt für einen starken Spannungsaufbau, ganz ohne billige Effekte.
Besonders interessant fand ich die Figuren. Toma, der den Unfall im Nebel hat, Ruth Sichler mit ihrer rauen, direkten Art und dem tiefen Bezug zum Moor, aber auch die vermissten Zwillinge Nike und Jana – alle wirken glaubwürdig und nicht künstlich konstruiert. Ruth ist mir direkt hängen geblieben: kantig, erfahren, ein bisschen sperrig, aber mit einem klaren moralischen Kompass. Auch die Nebenfiguren wie Sven Sellmann oder der „Zugezogene“ Alexander Seitz fügen sich gut ein und machen neugierig auf mögliche Konflikte.
Was mich besonders gepackt hat, ist dieses unterschwellige Gefühl, dass hier mehr passiert ist als ein Unfall oder ein simples Verlaufen. Die Andeutungen, die unklaren Beobachtungen im Nebel und das offene Ende der Leseprobe haben bei mir sofort den Wunsch ausgelöst, weiterzulesen. Ich erwarte eine düstere, vielschichtige Geschichte mit Geheimnissen, die tief im Moor und in der Vergangenheit der Figuren verwurzelt sind.
Insgesamt hat mich die Leseprobe richtig abgeholt. Wer atmosphärische Thriller mag, bei denen Spannung langsam, aber gnadenlos aufgebaut wird, dürfte mit Moorland sehr glücklich werden. Ich würde definitiv weiterlesen
Der Schreibstil von Andreas Winkelmann ist sehr bildhaft und direkt. Gerade die Szenen im Nebel, im Moor rund um Orte wie Moorbach, das Namenlose Moor oder das Tote Auge, konnte ich mir extrem gut vorstellen. Man merkt schnell: Die Umgebung ist hier nicht nur Kulisse, sondern spielt eine ganz eigene Rolle. Das Moor wirkt fast wie ein lebendiges Wesen, das Menschen verwirrt, täuscht und verschluckt. Diese Atmosphäre zieht sich konsequent durch die Leseprobe und sorgt für einen starken Spannungsaufbau, ganz ohne billige Effekte.
Besonders interessant fand ich die Figuren. Toma, der den Unfall im Nebel hat, Ruth Sichler mit ihrer rauen, direkten Art und dem tiefen Bezug zum Moor, aber auch die vermissten Zwillinge Nike und Jana – alle wirken glaubwürdig und nicht künstlich konstruiert. Ruth ist mir direkt hängen geblieben: kantig, erfahren, ein bisschen sperrig, aber mit einem klaren moralischen Kompass. Auch die Nebenfiguren wie Sven Sellmann oder der „Zugezogene“ Alexander Seitz fügen sich gut ein und machen neugierig auf mögliche Konflikte.
Was mich besonders gepackt hat, ist dieses unterschwellige Gefühl, dass hier mehr passiert ist als ein Unfall oder ein simples Verlaufen. Die Andeutungen, die unklaren Beobachtungen im Nebel und das offene Ende der Leseprobe haben bei mir sofort den Wunsch ausgelöst, weiterzulesen. Ich erwarte eine düstere, vielschichtige Geschichte mit Geheimnissen, die tief im Moor und in der Vergangenheit der Figuren verwurzelt sind.
Insgesamt hat mich die Leseprobe richtig abgeholt. Wer atmosphärische Thriller mag, bei denen Spannung langsam, aber gnadenlos aufgebaut wird, dürfte mit Moorland sehr glücklich werden. Ich würde definitiv weiterlesen