ein irres TEmpo

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harakiri Avatar

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Als die Zwillinge Jana und Nike im Moor verschwinden hat Polizistin Malia Gold gerade ihren Dienst in der neuen Dienststelle angetreten. Noch nicht einmal ihr Büro ist fertiggestellt. Doch als die Ereignisse sich zuspitzen, wird auch kein Büro mehr benötigt, denn auf einmal geht alles Schlag auf Schlag.
Wow, was für ein irres Tempo dieses Buch hat. Ich konnte es nicht zur Seite legen und habe es an einem Nachmittag durchgesuchtet. Allein die Atmosphäre mit der Kälte und dem Moor und die Tatsache, dass die jungen Mädchen irgendwie auch nicht so eine reinweiße Weste haben, wie alle denken. Aber auch Malia gefiel mir als Charakter sehr gut. Nach und nach kommt ihre Motivation, sich gerade in dieser Dienststelle zu bewerben ans Licht. Überhaupt bleiben keine Fragen lange offen. Außer die nach dem Täter.
Sehr gut gefielen mir auch die anderen Charaktere. Sei es der Lehrer, der in Schwierigkeiten steckt oder die Mutter von Malia, um die sich auch Geheimnisse ranken – auf jeden Fall viel Potential für noch weitere Bücher der Reihe.
Winkelmann schreibt wieder einen Krimi, der süchtig macht und durch die kurzen Kapitel dazu verleitet, immer noch eins lesen zu wollen, bis man schließlich am Ende angekommen ist und erst einmal wieder den Puls beruhigen muss.
Fazit: ein Autor, von dem man immer mehr lesen will und auch eine Ermittlerin, die ich gerne wieder treffen würde.