Moorland – Die Zwillinge ist düsterer, atmosphärischer Thriller.

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„Moorland – Die Zwillinge“ ist nach sehr langer Zeit mal wieder ein Buch, welches ich von Andreas Winkelmann gelesen habe. Danke an Vorablesen, dass ich es lesen durfte. Und gleich von Anfang an, ziehen die Seiten einen in den Bann, denn der Spannungsbogen ist gespannt. Auf der Polizeistation wird vom Vater der Zwillinge vorstellig und will eine Vermisstenanzeige seiner beiden Mädchen aufgeben, da sie aus ihrem Moorbesuch nicht zurückgekehrt und auch auf den Handys nicht erreichbar sind. Da das im Nebel liegt und es nachts sehr kalt wird, wird eine Suchaktion von Freiwilligen organisiert. Aber außer einem Fahrrad von einem der Mädchen wird nichts gefunden. Wo sind die Zwillinge Nike und Jana?

Am nächsten Tag beginnt die Kommissarin Malia Gold ihren Dienst in der Polizeistation und wird sogleich mit dem Fall der verschwundenen Zwillinge betraut. Inzwischen ist eine der Zwillingsschwester Nike wieder aufgetaucht, aber sie kann sich an nichts erinnern. Wo ist Jana? Die Gemeinde ist erschüttert, denn vor Jahren ist schon mal ein Mädchen im Moor verschwunden und wurde nie gefunden.

Andreas Winkelmann versteht es, die Moorlandschaft atmosphärisch zu beschreiben, so dass man die feuchte Luft und die Kälte beim Lesen erlebt. Auch die Charaktere der Protagonisten ist gut beschrieben und man sich teilweise auch in Malia Gold hineinversetzen, die ja durch die Ermittlungen mit ihrer Vergangenheit konfrontiert hat. Der Schreibstil ist bildhaft und sehr packend, und auch die Beschreibung der Landschaft ist atmosphärisch und düster dargestellt.

Fazit: Moorland – Die Zwillinge ist düsterer, atmosphärischer Thriller. Klare Leseempfehlung!