Schönes Buch: außen und innen ...

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beastybabe Avatar

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Als großer Fan von Andreas Winkelmann musste ich natürlich auch dieses Buch sofort lesen, vor allem weil es schon äußerlich mit dem bunt bedruckten Schnitt ein echter Hingucker ist.
Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: das Buch ist sehr spannend, fesselnd und liest sich super. Der Schreibstil ist gewohnt lebendig, an manchen Stellen humorvoll, aber vor allem mitreißend. Auch die Figuren mochte ich stellenweise sehr gerne und sie wirken lebensecht und glaubwürdig.
Malia, die Hauptperson, birgt in ihrer Vorgeschichte noch einige Geheimnisse, die noch nicht vollständig aufgelöst wurden. Es bleibt also viel Stoff für eine Fortsetzung.
Im Fall geht es um Social Media, Glaubensgemeinschaften, Mobbing und Zwischenmenschliches, um zwei verschwundene Mädchen und die atemlose Suche nach ihnen. Kommissarin Malia wird dabei nicht nur von Kollegen unterstützt, sondern auch ein Krimischriftsteller und ihre Mutter stürzen sich mit in die Ermittlungen.
Falsche Spuren und gut durchdachte Wendungen machen das Ganze zu einem echten Lesevergnügen, das düstere Setting des Moores sorgt an sich schon für Gänsehaut.
Auf Seite 203 findet sich noch ein lustiger Schreibfehler, als Sven Sellmann Malia fragt, ob sie "Erik Sichlers Bruder" wäre. Etwas unfreiwillige Diversität, die mich schmunzeln lies.
Das Buch ist super, ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen und freue mich, wenn es eine Fortsetzung gibt.