super spannend

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marie1908 Avatar

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„Moorland“ von Andreas Winkelmann ist genau das Richtige für dunkle Abende mit einer warmen Decke und einem nervösen Seitenblick zum Fenster. Winkelmann entführt uns in eine düstere, nebelverhangene Landschaft, in der das Moor selbst fast zu einer eigenen Figur wird – schön, geheimnisvoll und tödlich. Schon nach ein paar Seiten ist klar: Hier lauert mehr als nur ein bisschen Schlamm.

Was ich an diesem Thriller liebe, ist die konsequente Spannung. Kein übermäßiges Blutvergießen, sondern dieses unterschwellige, kribbelnde Gefühl, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Die Charaktere sind glaubwürdig, haben Ecken und Kanten – niemand ist hier einfach nur gut oder böse. Winkelmann schafft es, das Beklemmende des Moors in jede Szene zu weben, bis man selbst glaubt, den Nebel zu riechen.

Fazit: atmosphärisch, spannend, ein bisschen unheimlich – und definitiv nichts für schwache Nerven. Wer Lust auf Gänsehaut hat, sollte sich ins Moorland wagen