Ankommen in einer fremden Welt
Die Leseprobe von Moosland von Katrin Zipse entfaltet von Beginn an eine intensive, fast körperlich spürbare Atmosphäre. Aus der Perspektive einer jungen Frau erleben wir die Ankunft an einem abgelegenen Ort, der zugleich faszinierend und bedrohlich wirkt. Wind, Kälte, Weite und das allgegenwärtige Moos prägen eine Landschaft, die keinen Schutz bietet und in der Orientierung verloren geht.
Besonders eindrucksvoll ist die sinnliche Sprache: Geräusche, Gerüche und Berührungen werden so genau beschrieben, dass man sich selbst fremd und verletzlich fühlt. Die Begegnungen mit den Menschen auf dem Hof sind von Schweigen, Beobachtung und unterschwelliger Spannung geprägt. Nähe entsteht hier nicht durch Worte, sondern durch Gesten, Blicke und Machtverhältnisse. Die Protagonistin bleibt tastend, wachsam und innerlich auf der Flucht.
Der Schreibstil ist ruhig, präzise und eindringlich. Moosland scheint weniger eine klassische Handlung zu erzählen als einen Zustand - das Gefühl des Ausgeliefertseins, des Fremdseins und des langsamen Verlusts von Sicherheit.
Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil dieser Roman eine ungewöhnliche, beklemmende Welt eröffnet und ahnen lässt, dass das eigentliche Drama erst beginnt.
Besonders eindrucksvoll ist die sinnliche Sprache: Geräusche, Gerüche und Berührungen werden so genau beschrieben, dass man sich selbst fremd und verletzlich fühlt. Die Begegnungen mit den Menschen auf dem Hof sind von Schweigen, Beobachtung und unterschwelliger Spannung geprägt. Nähe entsteht hier nicht durch Worte, sondern durch Gesten, Blicke und Machtverhältnisse. Die Protagonistin bleibt tastend, wachsam und innerlich auf der Flucht.
Der Schreibstil ist ruhig, präzise und eindringlich. Moosland scheint weniger eine klassische Handlung zu erzählen als einen Zustand - das Gefühl des Ausgeliefertseins, des Fremdseins und des langsamen Verlusts von Sicherheit.
Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil dieser Roman eine ungewöhnliche, beklemmende Welt eröffnet und ahnen lässt, dass das eigentliche Drama erst beginnt.