Das Moos schluckte jedes Geräusch.

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fönbo Avatar

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"Moosland" hat eine sehr dichte, leicht unheimliche Stimmung, die in einen knappen, aber sehr atmosphärischen Schreibstil gepackt wurde.

Es geht um einen abgelegenen Ort. Aber Dinge dort scheinen nicht so. Die Handlung beginnt ruhig. Schnell jedoch merkt die Leserin / der Leser, dass unter der Oberfläche etwas Bedrohliches liegt. Sie lebt mehr von Andeutungen.

Der Aufbau ist klar und übersichtlich, sodass man gut in die Geschichte hineinfindet. Schritt für Schritt werden kleine Hinweise gestreut, die neugierig machen und Fragen aufwerfen.

Die detailierten Naturbeschreibungen bleiben im Kopf und wirken fast ein bisschen beklemmend. Immer wieder bleibt man an einzelnen Sätzen hängen. Es könnte eine eindringliche Geschichte sein.

Das Cover wirkt wie ein Aufruf, dorthin zu folgen.