Orientierungslos, aber gefesselt!
Unvermittelt wird man in die isländische Landschaft geworfen: Eiseskälte und die Verheißung vulkanischer Glut, Grün, Schwarz und Grau, Sprachlosigkeit oder Einsilbigkeit... noch hat "das Mädchen" weder einen Namen noch eine Orientierung in einer neuen Welt, in der man Fisch isst und Moos als Toilettenpapier nutzt. Der Leser ist gefangen in derselben Orientierungslosigkeit, aber zugleich fasziniert von dieser Welt, die er ebenfalls nicht versteht und doch verstehen möchte - was kann man mehr wollen als ein Buch, das auf Anhieb fesselt?!