Zum Arbeiten nach Island
Die isländische landwirtschaftliche Gesellschaft hat Arbeitskräfte in Deutschland angeworben. Wir lernen die Hauptfigur des Romans kennen, wie sie mit einer anderen jungen Frau (auch angeworben) auf der Fähre übersetzt. Dann trennen sich ihre Wege, jede muss allein weiter. Abschreckend und öde ist dieses Land, die Arbeit auf dem Bauernhof für die magere Frau viel zu schwer, das Essen und die hygienischen Zustände wie vor hundert Jahren. Ob sie sich jemals hier zuhause fühlen kann? Ich bewundere wirklich den Mut jener jungen Frauen, sich auf eine ungewisse Zukunft in einem doch sehr fremden Land einzulassen.