Atmosphärisch!
Das Cover und die Haptik des Buches sind etwas ganz Besonderes. Schlicht, aber sehr wertig!
Elsa kommt im Sommer 1949 als Arbeitskraft für ein Jahr nach Island auf einen Bauernhof in der Einöde. Sie trauert und arbeitet und passt sich in die Bauersfamilie an und ein.
Kann sie wieder stark werden?
Da ich selbst schon drei Mal auf Island war, konnte ich mir das Setting noch leichter vorstellen, als es mit den wunderschönen und atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen schon so möglich gewesen wäre.
Die Einsamkeit ist zunächst greifbar und ist mir sehr nahe gegangen, genau wie die Kriegstraumata. Die Autorin beschreibt auf der einen Seite sehr behutsam und fein vom Alltag, dem Einleben in eine andere Familie und der Traumabewältigung. Auf den anderen Seite ist ihre Sprache gerade in den Rückblenden (Die Hühner) sehr direkt und roh.
Zudem fand ich es sehr interessant, etwas von diesem Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte zu lernen.
Unbedingte Leseempfehlung für dieses wunderbare Buch!
Elsa kommt im Sommer 1949 als Arbeitskraft für ein Jahr nach Island auf einen Bauernhof in der Einöde. Sie trauert und arbeitet und passt sich in die Bauersfamilie an und ein.
Kann sie wieder stark werden?
Da ich selbst schon drei Mal auf Island war, konnte ich mir das Setting noch leichter vorstellen, als es mit den wunderschönen und atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen schon so möglich gewesen wäre.
Die Einsamkeit ist zunächst greifbar und ist mir sehr nahe gegangen, genau wie die Kriegstraumata. Die Autorin beschreibt auf der einen Seite sehr behutsam und fein vom Alltag, dem Einleben in eine andere Familie und der Traumabewältigung. Auf den anderen Seite ist ihre Sprache gerade in den Rückblenden (Die Hühner) sehr direkt und roh.
Zudem fand ich es sehr interessant, etwas von diesem Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte zu lernen.
Unbedingte Leseempfehlung für dieses wunderbare Buch!