Die rauhe Schönheit Islands in einem Roman
Die rauhe Schönheit Islands spiegelt sich in diesem (historischen) Roman wider. Er erzählt die Geschichte von Elsa , einer jungen Deutschen, die nach dem zweiten Weltkrieg aufgrund eines Zeitungsaufrufs nach Island kommt. Gesucht wurden junge Frauen, die für ein Jahr auf den Höfen aushelfen und die Bauernfamilien unterstützen. Und wenn einen im kriegsgebeutelten Deutschland nichts hält, meint man vielleicht, dort einen Neubeginn für sich zu finden.
Doch Elsa, die geprägt ist von Kriegstraumata, fällt das Ankommen schwer in dieser harschen neuen Gegend. Sie versteht die Sprache nicht, spricht selbst kaum, verschließt sich in ihrer eigenen Welt. Während ihre Bekannte Greta sich scheinbar bestens einlebt, kämpft Elsa mit dem Gedanken, völlig fehl am Platz zu sein… obwohl sie auch gar nicht wüsste, wo denn ihr Platz sein sollte.
Elsas oftmals schwermütige Gedanken und ihre innere Distanziertheit finden sich im Stil des Buches wieder. Was als stilistisches Element der melancholischen Geschichte noch mehr Tiefgang verleiht, hat mich jedoch persönlich nur schwer Zugang zu Elsa und ihrer Welt finden lassen. Ich selbst kann mich am besten in eine Geschichte fallen lassen, wenn ich mich mit der Hauptfigur in irgendeiner Weise identifizieren kann. Das ist mir bei Elsa leider nicht gelungen. Sie tat mir zwar unheimlich leid in ihrer Einsamkeit, aber ich konnte zu ihr auch keine Beziehung aufbauen. Daher wirkte die gesamte Geschichte sehr distanziert auf mich und ich habe sie nur „aus der Ferne“ verfolgt. Mich persönlich konnte das Buch daher nicht so gut abholen. Aber ich weiß, dass es viele Leser gibt, die so etwas überhaupt nicht stört und diese sollten Moosland dann auch gern zur Hand nehmen. Denn die Einblicke in die Zeit der „Esja-Frauen“ sind sehr interessant und vielschichtig.
Doch Elsa, die geprägt ist von Kriegstraumata, fällt das Ankommen schwer in dieser harschen neuen Gegend. Sie versteht die Sprache nicht, spricht selbst kaum, verschließt sich in ihrer eigenen Welt. Während ihre Bekannte Greta sich scheinbar bestens einlebt, kämpft Elsa mit dem Gedanken, völlig fehl am Platz zu sein… obwohl sie auch gar nicht wüsste, wo denn ihr Platz sein sollte.
Elsas oftmals schwermütige Gedanken und ihre innere Distanziertheit finden sich im Stil des Buches wieder. Was als stilistisches Element der melancholischen Geschichte noch mehr Tiefgang verleiht, hat mich jedoch persönlich nur schwer Zugang zu Elsa und ihrer Welt finden lassen. Ich selbst kann mich am besten in eine Geschichte fallen lassen, wenn ich mich mit der Hauptfigur in irgendeiner Weise identifizieren kann. Das ist mir bei Elsa leider nicht gelungen. Sie tat mir zwar unheimlich leid in ihrer Einsamkeit, aber ich konnte zu ihr auch keine Beziehung aufbauen. Daher wirkte die gesamte Geschichte sehr distanziert auf mich und ich habe sie nur „aus der Ferne“ verfolgt. Mich persönlich konnte das Buch daher nicht so gut abholen. Aber ich weiß, dass es viele Leser gibt, die so etwas überhaupt nicht stört und diese sollten Moosland dann auch gern zur Hand nehmen. Denn die Einblicke in die Zeit der „Esja-Frauen“ sind sehr interessant und vielschichtig.