Ein leises Buch über Heimat, Verlust und Hoffnung
Moosland hat mich von der ersten Seite an berührt – vielleicht auch, weil ich selbst eine enge Beziehung zu Island habe und mich schon länger mit den Geschichten jener deutschen Frauen beschäftige, die nach dem Zweiten Weltkrieg dorthin kamen. Katrin Zipse ist es wunderbar gelungen, Elsas schwierigen Neubeginn zu schildern: ihre Sprachlosigkeit, die fremde Lebensweise auf dem Bauernhof und die Last der Erinnerungen, die sie aus Deutschland mitbringt.
Besonders eindrücklich fand ich die Schilderungen der rauen, isländischen Natur und des kargen Lebens der Menschen – das wirkte sehr authentisch und atmosphärisch dicht.
Dennoch hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht. Manche Erlebnisse, vor allem Elsas Vergangenheit im Krieg, blieben für mich zu vage. Auch das Ende ließ mich etwas ratlos zurück: warum kehrt Elsa auf den Hof zurück? War es Liebe, Pflichtgefühl oder fehlende Alternativen?
Insgesamt ein berührendes, atmosphärisch starkes Buch, das mich einen Tag lang völlig in seine Welt gezogen hat – auch wenn ich mir an einigen Stellen gewünscht hätte, dass es noch mehr erzählt.
Besonders eindrücklich fand ich die Schilderungen der rauen, isländischen Natur und des kargen Lebens der Menschen – das wirkte sehr authentisch und atmosphärisch dicht.
Dennoch hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht. Manche Erlebnisse, vor allem Elsas Vergangenheit im Krieg, blieben für mich zu vage. Auch das Ende ließ mich etwas ratlos zurück: warum kehrt Elsa auf den Hof zurück? War es Liebe, Pflichtgefühl oder fehlende Alternativen?
Insgesamt ein berührendes, atmosphärisch starkes Buch, das mich einen Tag lang völlig in seine Welt gezogen hat – auch wenn ich mir an einigen Stellen gewünscht hätte, dass es noch mehr erzählt.