Ein neues Zuhause

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Im Buch greift die Autorin einen Teil des Geschichte auf, als deutsche Frauen sich als Helferinnen auf Farmen in Irland anmelden konnten. Das Buch behandelt ein fiktionalisiertes Schicksal von Elsa, die 1949 nach Island auf einem abgelegenen Hof ankommt. Wir sehen, wie sie sich trotz ihrer Traumata, fehlenden Sprachkenntnisse und Fähigkeiten in der Familie und dem Hof einfindet.

Wir lernen Elsa kennen, die unerklärte Traumata hat und auf Island abgesetzt wird. Jetzt muss sie sich auf dem Hof zurechtfinden, obwohl sie dafür gar nicht die richtigen Fähigkeiten hat. Elsa selbst ist ein bisschen seltsam, aber es ist schön zu sehen, wie sie sich immer und immer mehr öffnet und schließlich Freude empfindet, als sie neue Fertigkeiten entwickelt.
Die Familiendynamik ist spannend. Mir gefällt zu lesen, wie die Familie Elsa aufnimmt und wie sich die verschiedenen Beziehungen der Leute zueinander entwickeln.
Die Geschichte um die Zeit herum wird gekonnt peripher angeschnitten und so wird das Setting gekonnt aufgebaut, ohne dass wir erst einmal ein Geschichtsbuch lesen müssen.
Der Lebensstil und die abgeschottete Schönheit von Island werden großartig dargestellt.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es greift einen Aspekt der Geschichte auf, den ich vorher nicht kannte und ist durchaus lesenswert.