Einöde, aber in Sicherheit
Dieses Buch hat mir ein Stück unbekannte Geschichte näher gebracht - von Frauen, die durch die isländische Bauernschaft angeworben wurden, um als Arbeitskräfte ins Land zu kommen. Wie schwer es für die Frauen in diesem fremden Land gewesen sein muss, kann ich nur erahnen - besonders nach den traumatischen Kriegserfahrungen.
Elsa steht hierbei fiktiv und symbolisch für alle Frauen, die diese Reise unternommen haben.
Das Buch ist sehr ruhig beschrieben. Die Sätze allesamt sehr kurz. Die Einsamkeit und Fremde ist dadurch sehr greifbar. Die Autorin fängt in diesen kurzen Sätzen eine ganz besondere Stimmung ein - die Schwierigkeiten mit der Sprache, der Spagat zwischen Gast sein und Dazugehören, der langsame Prozess des Ankommens und Teilwerdens. Das Blasserwerdens der Erinnerungen und das Stärkerwerdens von Wünschen und die Verbindung zu den neuen Menschen.
Elsa steht hierbei fiktiv und symbolisch für alle Frauen, die diese Reise unternommen haben.
Das Buch ist sehr ruhig beschrieben. Die Sätze allesamt sehr kurz. Die Einsamkeit und Fremde ist dadurch sehr greifbar. Die Autorin fängt in diesen kurzen Sätzen eine ganz besondere Stimmung ein - die Schwierigkeiten mit der Sprache, der Spagat zwischen Gast sein und Dazugehören, der langsame Prozess des Ankommens und Teilwerdens. Das Blasserwerdens der Erinnerungen und das Stärkerwerdens von Wünschen und die Verbindung zu den neuen Menschen.