Einsame Stille

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
pedi68 Avatar

Von


Elsa hat im 2. Weltkrieg ihre Familie verloren und ist so traumatisiert, dass sie nicht mehr spricht.
Auch als sie nach einer langen Reise in Island ankommt, bleibt sie stumm und beobachtet lieber erst einmal.
Ganz langsam findet die junge Frau ihre Stimme wieder und erlernt nach und nach die ungewohnte neue Sprache.
Elsa, deren Namen im Buch nicht einmal erwähnt wird, fügt sich in den Tagesablauf der Bauernfamilie ein und verrichtet die harte Arbeit auf dem Hof ohne zu murren.
Sie lernt viel und erfährt immer mehr über das Leben mit und von der Natur.
Nach und nach beginnt sie, die raue Schönheit der Insel in sich aufzunehmen.
Im gesamten Verlauf des Romans gibt es kaum Konversation und wörtliche Rede, was die Geschichte für mich irgendwie sehr bedrückend und etwas eintönig werden lässt.
Das finde ich persönlich etwas langweilig und ehrlich gesagt, war ich froh, dass das Buch nur 223 Seiten hat.