Hoffnung und Traurigkeit
Das Buchcover des Romans "Moosland" von Katrin Zipse verrät es schon: es geht um eine unwirtliche Landschaft ohne Abwechslung.
Die Autorin führt uns in die frühen Nachkriegstage nach Deutschland. Die Städte und Dörfer sind zerbombt, es gibt keine Arbeit und keine Perspektiven für die Menschen. In solch einer Situation greift man nach dem dünnsten Strohhalm.
Dieser Strohhalm bietet sich für junge Frauen aus Nordwestdeutschland in Form eines Aufrufs aus Island. Dort werden für einsame Bauernwirtschaften weibliche Arbeitskräfte gesucht. Diese sollen für ein Jahr in Island bleiben, um die Landwirtschaft am Laufen zu halten. Sie haben die Möglichkeit, die Zeit zu verlängern und im besten Fall durch Heirat dauerhaft zu bleiben.
Am Beispiel einer jungen Frau beschreibt die Autorin dieses zumeist unbekannte Kapitel der Geschichte sehr einfühlsam und liebevoll. Wie ist es, mutterseelenallein in einem fremden Land ohne Kenntnis der Landessprache sein Leben zu meistern. Die junge Frau versucht ihr Bestes. Sie fügt sich in das Familienleben ein und versucht, das Wesen und die Geheimnisse der Familie zu verstehen.
Der Grundton der Geschichte ist ein sehr trauriger. Die junge Frau ist fast überfordert und manchmal kurz vor dem Aufgeben. Aber dann kommen sie und der Sohn der Bauersleute sich langsam näher und auch die Landessprache ist bald kein Hindernis mehr.
Der Leser kann sich sehr gut in die handelnden Personen versetzen und deren Agieren verstehen.
Für Leser, denen dieses Kapitel der Nachkriegszeit bisher unbekannt war, ist der Roman sehr informativ und lesenswert, kein Buch für nebenbei!
Die Autorin führt uns in die frühen Nachkriegstage nach Deutschland. Die Städte und Dörfer sind zerbombt, es gibt keine Arbeit und keine Perspektiven für die Menschen. In solch einer Situation greift man nach dem dünnsten Strohhalm.
Dieser Strohhalm bietet sich für junge Frauen aus Nordwestdeutschland in Form eines Aufrufs aus Island. Dort werden für einsame Bauernwirtschaften weibliche Arbeitskräfte gesucht. Diese sollen für ein Jahr in Island bleiben, um die Landwirtschaft am Laufen zu halten. Sie haben die Möglichkeit, die Zeit zu verlängern und im besten Fall durch Heirat dauerhaft zu bleiben.
Am Beispiel einer jungen Frau beschreibt die Autorin dieses zumeist unbekannte Kapitel der Geschichte sehr einfühlsam und liebevoll. Wie ist es, mutterseelenallein in einem fremden Land ohne Kenntnis der Landessprache sein Leben zu meistern. Die junge Frau versucht ihr Bestes. Sie fügt sich in das Familienleben ein und versucht, das Wesen und die Geheimnisse der Familie zu verstehen.
Der Grundton der Geschichte ist ein sehr trauriger. Die junge Frau ist fast überfordert und manchmal kurz vor dem Aufgeben. Aber dann kommen sie und der Sohn der Bauersleute sich langsam näher und auch die Landessprache ist bald kein Hindernis mehr.
Der Leser kann sich sehr gut in die handelnden Personen versetzen und deren Agieren verstehen.
Für Leser, denen dieses Kapitel der Nachkriegszeit bisher unbekannt war, ist der Roman sehr informativ und lesenswert, kein Buch für nebenbei!