Intensität trotz Sprachlosigkeit
»Moosland« wirkte auf mich zuerst unscheinbar. Das Cover strahlt Ruhe und Frieden aus, aber unter der Oberfläche steckte so viel mehr.
Katrin Zipse rahmt ihre Handlung in einen historischen Kontext und setzt dabei die Sprachlosigkeit als zentrales Element ein. Elsa, die von Deutschland nach Island reist, kommt dort ohne Sprachkenntnisse an. Sie versteht die Familie nicht, in der sie unterkommt, gleichzeitig hat sie aber auch gar keine Worte mehr übrig nach dem Krieg. Diese Sprachlosigkeit in ihrer ganzen Wirkung zieht sich durch den gesamten Roman; erst zum Schluss hin wird zu beidem wieder gefunden.
Um die Leere an Worten auszugleichen, wird das Leben auf dem Bauernhof und die Natur detailliert betrachtet. Elsa lernt ihr neues Leben kennen, die Fremde um sich, kann die Distanz dazu erst nicht überwinden. Zaghaft, Schritt für Schritt, findet sie sich dann doch, lernt, beobachtet, und nimmt ihren Platz ein. Ich habe diesen Weg, die Entwicklungen, die feinen Beobachtungen und Erzählungen so sehr genossen. Ich wurde von der rauen Landschaft verzaubert, völlig vereinnahmt, und habe eine extrem ruhige, aber auch tiefe Auszeit bekommen. Gedanklich konnte ich voll und ganz eintauchen, habe die Geschichte mich einhüllen lassen. Katrin Zipse erschafft in »Moosland« mit leisen Worten eine intensive, dichte Atmosphäre, die mich verschlungen und nicht wieder ausgespuckt hat.
Am liebsten möchte ich stundenlang darüber reden, wie begeistert ich schon nach den ersten Seiten war und bis zum Ende geblieben bin. Das Setting, die Zeit, die Sprache, die Handlung, das Tempo, die Figuren - alles war so gut und trotz (oder auch wegen) der Sprachlosigkeit mit so viel Intensität. Selbst meine Rezension scheint dem Roman nicht gerecht zu werden, daher zum Schluss ein einfaches: Bravo!
Katrin Zipse rahmt ihre Handlung in einen historischen Kontext und setzt dabei die Sprachlosigkeit als zentrales Element ein. Elsa, die von Deutschland nach Island reist, kommt dort ohne Sprachkenntnisse an. Sie versteht die Familie nicht, in der sie unterkommt, gleichzeitig hat sie aber auch gar keine Worte mehr übrig nach dem Krieg. Diese Sprachlosigkeit in ihrer ganzen Wirkung zieht sich durch den gesamten Roman; erst zum Schluss hin wird zu beidem wieder gefunden.
Um die Leere an Worten auszugleichen, wird das Leben auf dem Bauernhof und die Natur detailliert betrachtet. Elsa lernt ihr neues Leben kennen, die Fremde um sich, kann die Distanz dazu erst nicht überwinden. Zaghaft, Schritt für Schritt, findet sie sich dann doch, lernt, beobachtet, und nimmt ihren Platz ein. Ich habe diesen Weg, die Entwicklungen, die feinen Beobachtungen und Erzählungen so sehr genossen. Ich wurde von der rauen Landschaft verzaubert, völlig vereinnahmt, und habe eine extrem ruhige, aber auch tiefe Auszeit bekommen. Gedanklich konnte ich voll und ganz eintauchen, habe die Geschichte mich einhüllen lassen. Katrin Zipse erschafft in »Moosland« mit leisen Worten eine intensive, dichte Atmosphäre, die mich verschlungen und nicht wieder ausgespuckt hat.
Am liebsten möchte ich stundenlang darüber reden, wie begeistert ich schon nach den ersten Seiten war und bis zum Ende geblieben bin. Das Setting, die Zeit, die Sprache, die Handlung, das Tempo, die Figuren - alles war so gut und trotz (oder auch wegen) der Sprachlosigkeit mit so viel Intensität. Selbst meine Rezension scheint dem Roman nicht gerecht zu werden, daher zum Schluss ein einfaches: Bravo!