Laute Stille in Island
Der Titel Moosland hört sich so weich an, so wunderbar voller Wärme und Geborgenheit.
Doch das Buch erzählt alles Andere als diese wohlklingenden Worte.
In der Nachkriegszeit gibt es in Island einen Aufruf für junge deutsche Frauen, die Kenntnisse in der Landwirtschaft und im Haushalt haben. Sie sollen ein Jahr auf isländischen Höfen verbringen.
Sie sollen dort tatkräftig mithelfen, da auf den isländischen Höfen junge Frauen fehlen. Diese sind nämlich fast alle in größere Städte ausgewandert.
Zwei Frauen aus Norddeutschland folgen dem Aufruf mit 298 anderen deutschen Frauen.
Alle bringen sie verschiedene Schicksale nach dem Krieg mit. Verluste, Ängste, Schmerz aber auch Reiselust und Hoffnung haben sie im Gepäck.
Die Hauptcharaktere tut sich sehr schwer auf ihrem Hof. Dort leben der Bauer, drei Söhne und der Knecht sowie die Frau des Bauern.
Sie traut sich nicht neugierig auf die neuen Verhältnisse zu zugehen. Immer wieder versinkt sie in Selbstmitleid und Trauer.
Ganz ganz langsam erlernt sie ein paar Wörter der neuen Sprache. Langsam versteht sie die schwere Arbeit auf dem Hof. Nach und nach bringt sie sich mehr ein. Doch sie möchte lange Zeit lieber für sich allein sein, obwohl besonders der älteste Sohn ihr den Hof macht.
Das Buch beschreibt die Landschaft Islands in einfachen aber durchdringenden Worten.
Auch die schwierige Situation auf dem Hof wird klar aber mit großer Stille umschrieben.
Eine Geschichte, in der ich erst langsam hineinwachsen musste.
Ich fand es lange Zeit schwierig, das zB die Ehefrau des Bauern keinen Namen hat...einfach nur die Frau. Irgendwie seltsam, aber ausdrucksstark.
Doch das Buch erzählt alles Andere als diese wohlklingenden Worte.
In der Nachkriegszeit gibt es in Island einen Aufruf für junge deutsche Frauen, die Kenntnisse in der Landwirtschaft und im Haushalt haben. Sie sollen ein Jahr auf isländischen Höfen verbringen.
Sie sollen dort tatkräftig mithelfen, da auf den isländischen Höfen junge Frauen fehlen. Diese sind nämlich fast alle in größere Städte ausgewandert.
Zwei Frauen aus Norddeutschland folgen dem Aufruf mit 298 anderen deutschen Frauen.
Alle bringen sie verschiedene Schicksale nach dem Krieg mit. Verluste, Ängste, Schmerz aber auch Reiselust und Hoffnung haben sie im Gepäck.
Die Hauptcharaktere tut sich sehr schwer auf ihrem Hof. Dort leben der Bauer, drei Söhne und der Knecht sowie die Frau des Bauern.
Sie traut sich nicht neugierig auf die neuen Verhältnisse zu zugehen. Immer wieder versinkt sie in Selbstmitleid und Trauer.
Ganz ganz langsam erlernt sie ein paar Wörter der neuen Sprache. Langsam versteht sie die schwere Arbeit auf dem Hof. Nach und nach bringt sie sich mehr ein. Doch sie möchte lange Zeit lieber für sich allein sein, obwohl besonders der älteste Sohn ihr den Hof macht.
Das Buch beschreibt die Landschaft Islands in einfachen aber durchdringenden Worten.
Auch die schwierige Situation auf dem Hof wird klar aber mit großer Stille umschrieben.
Eine Geschichte, in der ich erst langsam hineinwachsen musste.
Ich fand es lange Zeit schwierig, das zB die Ehefrau des Bauern keinen Namen hat...einfach nur die Frau. Irgendwie seltsam, aber ausdrucksstark.