Tolle Idee, auf eine besondere Weise umgesetzt, bei der mir allerdings etwas fehlte.
Zwei junge Frauen namens Elsa und Gerda kommen vor rund 80 Jahren in Island an. Dort wollen sie nach dem Krieg einen Neuanfang wagen und kommen bei Familien unter. Die Protagonistin Elsa spricht nicht und fügt sich auch so nicht richtig in die nachsichtige Familie mit ein. Im schlimmsten Falle muss sie zurück nach Deutschland. Oder geht sie mit einem der Söhne nach Amerika?
Ich wusste nichts von diesen mutigen Frauen in der Nachkriegszeit, gut es waren auch nur rund 500. Aber dennoch finde ich es so toll und wichtig, dass dieses Stück Geschichte nicht verloren geht. Die Autorin lässt ein Stück wahre Begebenheit einfließen in eine fiktive Geschichte.
Es ist eine ganz eigene Welt hier, denn die Autorin hat einen einzigartigen, bildhaften und melancholischen Schreibstil.
Ich würde auch direkt auf einen Dampfer steigen und ich wäre froh, die Schafe in der menschenfreien Natur heimzuholen.
Ich hätte mir weniger Düsternis am Ende gewünscht und dafür eine Elsa, die mehr ankommt. Die mehr aus sich herauskommt, weil sie ja mit der Zeit vieles aufarbeitet und die Vertrauen schaffen könnte mit der neuen Familie, die ja offensichtlich aus gutherzigen Menschen besteht. Die sich mit der Familie besser versteht, weil es alle wollen und nicht aus Nachsicht der Mutter o.ä.
Niemand spricht dort mal über das was sie jeweils erlebt haben. Man braucht keine fließenden Sprachkenntnisse dazu. Aber es hätte den Lesenden die Charaktere nähergebracht und mal etwas Wärme verströmt..
Tatsächlich hat mir diese seltsame Protagonistin etwas die Geschichte versaut.
Ich wusste nichts von diesen mutigen Frauen in der Nachkriegszeit, gut es waren auch nur rund 500. Aber dennoch finde ich es so toll und wichtig, dass dieses Stück Geschichte nicht verloren geht. Die Autorin lässt ein Stück wahre Begebenheit einfließen in eine fiktive Geschichte.
Es ist eine ganz eigene Welt hier, denn die Autorin hat einen einzigartigen, bildhaften und melancholischen Schreibstil.
Ich würde auch direkt auf einen Dampfer steigen und ich wäre froh, die Schafe in der menschenfreien Natur heimzuholen.
Ich hätte mir weniger Düsternis am Ende gewünscht und dafür eine Elsa, die mehr ankommt. Die mehr aus sich herauskommt, weil sie ja mit der Zeit vieles aufarbeitet und die Vertrauen schaffen könnte mit der neuen Familie, die ja offensichtlich aus gutherzigen Menschen besteht. Die sich mit der Familie besser versteht, weil es alle wollen und nicht aus Nachsicht der Mutter o.ä.
Niemand spricht dort mal über das was sie jeweils erlebt haben. Man braucht keine fließenden Sprachkenntnisse dazu. Aber es hätte den Lesenden die Charaktere nähergebracht und mal etwas Wärme verströmt..
Tatsächlich hat mir diese seltsame Protagonistin etwas die Geschichte versaut.