traurig-schön
An diesem relativ dünnen Büchlein hat mich einfach alles angesprochen.
Angefangen vom schönen und so passenden Buchcover, über den eher kargen und ebenfalls treffenden Titel bis hin zu den realen Hintergründen dieser Geschichte, die mir völlig unbekannt waren.
Nach dem zweiten Weltkrieg kommen 300 deutsche Frauen nach Island um auf den kargen Bauernhöfen zu arbeiten und im besten Falle später einen der Isländer zu heiraten, denn viele Frauen haben die Insel während des Krieges und auch davor schon verlassen.
Die Inselbewohner sind allesamt eher arm und leben von dem, was dass karge Land ihnen lässt. Die Menschen kennen wenig Leichtigkeit und Unterhaltung und sind dementsprechend eher einsilbig und spröde.
Die Erzählweise passt zu den Menschen und dem Land. Ich fühlte mich abgeholt von der reduzierten Sprache, den wenigen Dialogen, der Unfähigkeit der Menschen, sich zu verständigen.
Es ging weniger um eine stringente Handlung sondern um das Lebensgefühl der Leute. Das hat mich erreicht. Es war ein traurig-schönes Leseerlebnis.
Angefangen vom schönen und so passenden Buchcover, über den eher kargen und ebenfalls treffenden Titel bis hin zu den realen Hintergründen dieser Geschichte, die mir völlig unbekannt waren.
Nach dem zweiten Weltkrieg kommen 300 deutsche Frauen nach Island um auf den kargen Bauernhöfen zu arbeiten und im besten Falle später einen der Isländer zu heiraten, denn viele Frauen haben die Insel während des Krieges und auch davor schon verlassen.
Die Inselbewohner sind allesamt eher arm und leben von dem, was dass karge Land ihnen lässt. Die Menschen kennen wenig Leichtigkeit und Unterhaltung und sind dementsprechend eher einsilbig und spröde.
Die Erzählweise passt zu den Menschen und dem Land. Ich fühlte mich abgeholt von der reduzierten Sprache, den wenigen Dialogen, der Unfähigkeit der Menschen, sich zu verständigen.
Es ging weniger um eine stringente Handlung sondern um das Lebensgefühl der Leute. Das hat mich erreicht. Es war ein traurig-schönes Leseerlebnis.