Vom Verlust zur Hoffnung
Katrin Zipse nimmt in ihrem Roman „Moosland“ die Historie als Ausgangspunkt, dass 1949, wenige Jahre nach Kriegsende, ca. 300 Frauen aus Deutschland nach Island gegangen waren. Was waren wohl die Gründe, fragt man sich angesichts des kaum bekannten Geschehens. Island hatte Bedarf an Arbeiterinnen auf dem Land und warb um deutsche Arbeitskräfte.
Auf der anderen Seite herrschte in Deutschland große Not, die Städte waren zerbombt, es gab kriegsbedingt weniger Männer.
Zipse schildert die Geschichte von Elsa, ihren Schwierigkeiten sich einzufinden. Nach und nach wird klar, dass sie traumatisiert ist und den Verlust ihrer Freundin Elsa kaum verkraftet. Ganz allmählich entsteht eine Bindung zu der isländischen Bauersfamilie, die Elsa auch nicht zurückschickt, als sie erkennt, dass diese nur vorgegeben hat, mit der Arbeit auf dem Land vertraut zu sein. Und Elsa kann langsam zu sich finden.
Maßgeblichen Anteil daran hat die Natur, die sehr eindrücklich beschrieben ist. Die Leserinnen und Leser können dies intensiv nachfühlen. „Sie stapft über die nasse Wiese ins Trübe. Der Nebel verschluckt das Land und lässt die Farben verblassen. …Alles hier ist mühsam, das Gehen, das Bleiben, das Schlafen sogar. Und der klammen Feuchte, die vom Meer kommt, vom Regen oder vom Nebel, entrinnt man nie…. Als sie den Kopf hebt, trifft sie ein Sonnenstrahlaus einem leuchtend blaue Himmel, und ein Regenbogen spannt sich über die Wiese, aus der die Feuchtigkeit dampft (S.123f.).
Die Sprache der Autorin ist klar, lässt Bilder entstehen, man sieht die Natur deutlich vor sich. Es ist ein ruhiges, atmosphärisch dichtes Buch. Ein Buch, das zeigt, dass aus Verlust allmählich Vertrauen und Hoffnung entstehen kann.
Auf der anderen Seite herrschte in Deutschland große Not, die Städte waren zerbombt, es gab kriegsbedingt weniger Männer.
Zipse schildert die Geschichte von Elsa, ihren Schwierigkeiten sich einzufinden. Nach und nach wird klar, dass sie traumatisiert ist und den Verlust ihrer Freundin Elsa kaum verkraftet. Ganz allmählich entsteht eine Bindung zu der isländischen Bauersfamilie, die Elsa auch nicht zurückschickt, als sie erkennt, dass diese nur vorgegeben hat, mit der Arbeit auf dem Land vertraut zu sein. Und Elsa kann langsam zu sich finden.
Maßgeblichen Anteil daran hat die Natur, die sehr eindrücklich beschrieben ist. Die Leserinnen und Leser können dies intensiv nachfühlen. „Sie stapft über die nasse Wiese ins Trübe. Der Nebel verschluckt das Land und lässt die Farben verblassen. …Alles hier ist mühsam, das Gehen, das Bleiben, das Schlafen sogar. Und der klammen Feuchte, die vom Meer kommt, vom Regen oder vom Nebel, entrinnt man nie…. Als sie den Kopf hebt, trifft sie ein Sonnenstrahlaus einem leuchtend blaue Himmel, und ein Regenbogen spannt sich über die Wiese, aus der die Feuchtigkeit dampft (S.123f.).
Die Sprache der Autorin ist klar, lässt Bilder entstehen, man sieht die Natur deutlich vor sich. Es ist ein ruhiges, atmosphärisch dichtes Buch. Ein Buch, das zeigt, dass aus Verlust allmählich Vertrauen und Hoffnung entstehen kann.