Wortlos gegen den Wind
Als Liebhaberin Islands und erst vor kurzem über die historische Begebenheit gestolpert, dass nach dem zweiten Weltkrieg deutsche Frauen nach Island verschifft wurden, um dort auf den Höfen zu helfen (und viele dann am Ende auch dort geblieben sind), musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Die Autorin schafft es in meinen Augen sehr gut, in diese historische Gegebenheit eine fiktive Geschichte zu bauen. Sie baut ein Bild dessen auf, wie die Ankunft und die erste Zeit für die durch den Krieg traumatisierten jungen Frauen gewesen sein könnte, die in einem fremden Land, mit einer fremden Sprache in einer fremden Familie und fremden Abläufen gelandet sind.
Das Land ist genauso beschrieben wie es auch ist: Still und doch laut, weit, wild und unberechenbar.
Die Sprache ist aufmerksam, obwohl wenig gesprochen wird fehlen die tatsächlichen Worte an keiner Stelle.
Das Land ist genauso beschrieben wie es auch ist: Still und doch laut, weit, wild und unberechenbar.
Die Sprache ist aufmerksam, obwohl wenig gesprochen wird fehlen die tatsächlichen Worte an keiner Stelle.