Cosy Crime für Schottland-Fans

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rebekka Avatar

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Wer Cosy Crimes liebt, liegt mit diesem Buch genau richtig. Denn es enthält alles, was Liebhaber:innen von Wohlfühl-Krimis mögen: einen ungeklärten Todesfall, der vielleicht ein Unfall war, vielleicht aber auch nicht. Eine clevere Hobby-Detektivin, die trotz aller Herumschnüffelei nie ernstlich in Gefahr gerät. Einen Jugendfreund, der verboten gut aussieht und trotzdem noch nicht in festen Händen ist. Ein familiäres Rätsel um zwei verfeindete Schwestern. Und eine Dorfgemeinschaft, bei der fast jeder und jede Dreck am Stecken hat. Hinzu kommen ein knuffiger Hund und viel schottisches Ambiente.

Dass bei alledem die Spannung eher gering ist, macht Cosy-Crime-Freundinnen und Freunden wahrscheinlich nichts aus – wer, wie ich, gemütliche englische Krimis liebt, legt bei der Lektüre dieser Bücher meistens keinen Wert auf eine erhöhte Pulsfrequenz. Wichtiger sind ein flüssiger, angenehmer Schreibstil, und den legt Anne Gordon hier an den Tag.

Schon das schön gestaltete Cover verspricht einen gemütlichen Lesenachmittag oder -abend, und wer sich auf die Geschichte einlässt, wird nicht enttäuscht. Also am besten mit einem schottischen Plaid, Earl-Grey-Tee und Scones in einen Lesesessel kuscheln und schauen, was die Erbin Melody Moss herausfindet!