Solider Cosy Crime an Schottlands Küste
Melody verliert aus fadenscheinigen Gründen ihren Job als Journalistin in London. Da trifft es sich gut, dass sie von ihrer verstorbenen Tante ein Bed & Breakfast in Schottland geerbt hat.
Der Plan: alles möglichst schnell zu Geld machen und mit dem neuen finanziellen Polster auf Jobsuche gehen, wobei ein Vorstellungsgespräch bei der BBC schnell eingefädelt ist.
Während Melody versucht, sich in Seagull Bay und im „Coastal Inn“ zu orientieren, kommen ihr plötzlich Zweifel an der Todesursache ihrer Tante. Wie kann es sein, dass sie trotz ihrer Höhenangst die Klippen hinuntergestürzt ist? Aus einer vagen Vermutung wird nach einigen Nachforschungen ein handfester Verdacht …
Ich habe den Roman sehr gerne gelesen. Der Schreibstil war angenehm, und man konnte gut miträtseln. Größeren Nervenkitzel sucht man hier vergeblich, aber das ist in diesem Genre auch so gewünscht und gewollt. Es gab nur ein paar Punkte, die ich nicht ganz gelungen fand:
1. Dieser große Zufall, dass sich direkt nach dem Jobverlust eine neue Tür öffnet und quasi die Zukunft gesichert ist, ohne dass Melody selbst etwas dafür tun muss. Meiner Meinung nach hätte es den Jobverlust gar nicht gebraucht. Dann wäre das Dilemma, welchen Weg sie künftig einschlagen möchte, größer gewesen, und ihre Entscheidung hätte mehr Gewicht gehabt.
2. Ihr Umgang mit dem süßen Hund Cheddar zu Beginn. Menschen, die Hunde nicht mögen, sind mir suspekt – und leider auch unsympathisch. Zum Glück bekommt sie noch die Kurve, aber bei mir hat das einen kleinen Sympathiedämpfer hinterlassen.
3. Die Beziehung bzw. deren Entwicklung mit ihrem Love Interest war für mich nicht glaubwürdig. Es haben mir eindeutig mehr gemeinsame Interaktionen gefehlt.
4. Der Leser kommt deutlich schneller hinter das Geheimnis der Tante als die eigentlich brillante, in Schlussfolgerungen geübte Journalistin. Das lässt sie erst einmal ziemlich naiv wirken.
5. Ein Zufall spielt ihr am Ende in die Karten, um den Fall zu lösen.
Da ich mich insgesamt trotzdem gut unterhalten gefühlt habe, es viele Verdächtige und Geheimnisse gibt und ich ein Fan der schottischen Kulisse bin, vergebe ich vier Sterne.
Der Plan: alles möglichst schnell zu Geld machen und mit dem neuen finanziellen Polster auf Jobsuche gehen, wobei ein Vorstellungsgespräch bei der BBC schnell eingefädelt ist.
Während Melody versucht, sich in Seagull Bay und im „Coastal Inn“ zu orientieren, kommen ihr plötzlich Zweifel an der Todesursache ihrer Tante. Wie kann es sein, dass sie trotz ihrer Höhenangst die Klippen hinuntergestürzt ist? Aus einer vagen Vermutung wird nach einigen Nachforschungen ein handfester Verdacht …
Ich habe den Roman sehr gerne gelesen. Der Schreibstil war angenehm, und man konnte gut miträtseln. Größeren Nervenkitzel sucht man hier vergeblich, aber das ist in diesem Genre auch so gewünscht und gewollt. Es gab nur ein paar Punkte, die ich nicht ganz gelungen fand:
1. Dieser große Zufall, dass sich direkt nach dem Jobverlust eine neue Tür öffnet und quasi die Zukunft gesichert ist, ohne dass Melody selbst etwas dafür tun muss. Meiner Meinung nach hätte es den Jobverlust gar nicht gebraucht. Dann wäre das Dilemma, welchen Weg sie künftig einschlagen möchte, größer gewesen, und ihre Entscheidung hätte mehr Gewicht gehabt.
2. Ihr Umgang mit dem süßen Hund Cheddar zu Beginn. Menschen, die Hunde nicht mögen, sind mir suspekt – und leider auch unsympathisch. Zum Glück bekommt sie noch die Kurve, aber bei mir hat das einen kleinen Sympathiedämpfer hinterlassen.
3. Die Beziehung bzw. deren Entwicklung mit ihrem Love Interest war für mich nicht glaubwürdig. Es haben mir eindeutig mehr gemeinsame Interaktionen gefehlt.
4. Der Leser kommt deutlich schneller hinter das Geheimnis der Tante als die eigentlich brillante, in Schlussfolgerungen geübte Journalistin. Das lässt sie erst einmal ziemlich naiv wirken.
5. Ein Zufall spielt ihr am Ende in die Karten, um den Fall zu lösen.
Da ich mich insgesamt trotzdem gut unterhalten gefühlt habe, es viele Verdächtige und Geheimnisse gibt und ich ein Fan der schottischen Kulisse bin, vergebe ich vier Sterne.