True Crime im Blumenbeet
Unter den Gartenbewohnern herrscht ganz schön viel kriminelle Energie - Leserinnen und Leser dürfen in "Mord im Nacktschnecken-Milieu" Detektiv spielen, um die Übeltäter zu entlarven.
Als Highlights hervorheben möchte ich die toll gezeichneten "Phantombilder" der Täter, die Auswahl der vorgestellten, eher unbekannten biologischen Phänomene und den Schreibstil der Autorin. Die Diplombiologin schafft es, einen lockeren und humorvollen Zugang zu Fachthemen zu finden und ihr Wissen stets ohne Fachjargon und mit einem Augenzwinkern zu übermitteln, sodass man sich nach jedem Fall sowohl schlauer als auch gut unterhalten fühlt. Daher ist das Verpacken der biologischen Phänomene in Kriminalfälle zwar eine originelle Idee, aber unter Umständen hätte eine Sammlung an Krimi-Kurzgeschichten den Stil der Autorin noch besser zur Geltung gebracht.
Denn leider funktioniert das im Vorwort angekündigte Mitraten nur bedingt, was sowohl an der Auswahl der Spoiler enthaltenden Informationen liegt, die in den Beschreibungen der Verdächtigen verarbeitet werden, als auch an der detaillierten Täterbeschreibung, die dank der etwas fragwürdigen Formatierung der Seiten inmitten der Verdächtigen zu finden ist. Beides zusammen nimmt die Lösung in den meisten Fällen bereits vorweg, was durchaus noch etwas hätte überdacht werden können, damit die gewünschte Spannung auch tatsächlich erzeugt wird.
Als Highlights hervorheben möchte ich die toll gezeichneten "Phantombilder" der Täter, die Auswahl der vorgestellten, eher unbekannten biologischen Phänomene und den Schreibstil der Autorin. Die Diplombiologin schafft es, einen lockeren und humorvollen Zugang zu Fachthemen zu finden und ihr Wissen stets ohne Fachjargon und mit einem Augenzwinkern zu übermitteln, sodass man sich nach jedem Fall sowohl schlauer als auch gut unterhalten fühlt. Daher ist das Verpacken der biologischen Phänomene in Kriminalfälle zwar eine originelle Idee, aber unter Umständen hätte eine Sammlung an Krimi-Kurzgeschichten den Stil der Autorin noch besser zur Geltung gebracht.
Denn leider funktioniert das im Vorwort angekündigte Mitraten nur bedingt, was sowohl an der Auswahl der Spoiler enthaltenden Informationen liegt, die in den Beschreibungen der Verdächtigen verarbeitet werden, als auch an der detaillierten Täterbeschreibung, die dank der etwas fragwürdigen Formatierung der Seiten inmitten der Verdächtigen zu finden ist. Beides zusammen nimmt die Lösung in den meisten Fällen bereits vorweg, was durchaus noch etwas hätte überdacht werden können, damit die gewünschte Spannung auch tatsächlich erzeugt wird.