Filmdreh mit mörderischem Beigeschmack: Verspielt, britisch und herrlich doppelbödig
Das ist ja mal ein verflixt charmanter und origineller Kniff für einen Krimiauftakt! Man schlägt die Seiten auf und stolpert mitten in die Dreharbeiten einer weltberühmten Liebeskomödie, die man natürlich sofort vor Augen hat: der Buchladen auf der Portobello Road, der verschüttete Orangensaft, das typisch zerknittert-charmante Lächeln von Hugh und die kühle, amerikanische Professionalität einer Julia Roberts. Die reale Filmgeschichte von „Notting Hill“ als Kulisse für ein handfestes Verbrechen zu kapern, hat auf Anhieb einen ganz wunderbaren Reiz.
Der Schreibstil liest sich leichtfüßig und bringt diesen typisch britischen, trockenen Humor mit, bei dem die Dialoge wunderbar hin- und herfedern. Schon der Einstieg im Prolog mit der mysteriösen Frau in der Scheune und der manipulierten Fernbedienung baut geschickt Spannung auf, bevor am Set dann der schwere Kamerakran mit lautem Getöse auf den Asphalt kracht und Hugh nur um Haaresbreite verfehlt. Dass die Stars selbst nun rätseln müssen, ob das ein simpler Materialfehler war oder jemand tatsächlich versucht hat, am Set einen eiskalten Anschlag zu verüben, bringt sofort die richtige Würze ins Geschehen.
Besonders ins Herz geschlossen habe ich auf diesen wenigen Seiten den frisch engagierten Leibwächter Rick: ein sanfter Riese mit Werkzeuggürtel, direkt vom eigenen Hausdach wegverpflichtet, stoisch, fast stumm und mit traurigen Augen, der so herrlich gar nicht in die glitzernde, eitle Filmwelt passen will.
Ich erwarte von dem Roman einen herrlich süffigen, augenzwinkernden Whodunit-Krimi, der den Glamour des Londoner Filmbetriebs der späten Neunziger mit einer handfesten Mörderjagd verbindet. Das ist herzerfrischend unblutig, versprüht jede Menge Esprit und macht nach diesem ersten Hineinschnuppern richtig Lust darauf, sich mit einer Tasse Earl Grey auf den Lesesessel zu kuscheln!
Der Schreibstil liest sich leichtfüßig und bringt diesen typisch britischen, trockenen Humor mit, bei dem die Dialoge wunderbar hin- und herfedern. Schon der Einstieg im Prolog mit der mysteriösen Frau in der Scheune und der manipulierten Fernbedienung baut geschickt Spannung auf, bevor am Set dann der schwere Kamerakran mit lautem Getöse auf den Asphalt kracht und Hugh nur um Haaresbreite verfehlt. Dass die Stars selbst nun rätseln müssen, ob das ein simpler Materialfehler war oder jemand tatsächlich versucht hat, am Set einen eiskalten Anschlag zu verüben, bringt sofort die richtige Würze ins Geschehen.
Besonders ins Herz geschlossen habe ich auf diesen wenigen Seiten den frisch engagierten Leibwächter Rick: ein sanfter Riese mit Werkzeuggürtel, direkt vom eigenen Hausdach wegverpflichtet, stoisch, fast stumm und mit traurigen Augen, der so herrlich gar nicht in die glitzernde, eitle Filmwelt passen will.
Ich erwarte von dem Roman einen herrlich süffigen, augenzwinkernden Whodunit-Krimi, der den Glamour des Londoner Filmbetriebs der späten Neunziger mit einer handfesten Mörderjagd verbindet. Das ist herzerfrischend unblutig, versprüht jede Menge Esprit und macht nach diesem ersten Hineinschnuppern richtig Lust darauf, sich mit einer Tasse Earl Grey auf den Lesesessel zu kuscheln!