Alle lieben Hugh?
1999. Im Londoner Stadtteil Notting Hill laufen die Dreharbeiten zur gleichnamigen Komödie mit Julia Roberts und Hugh Grant. Während ihrer berühmten Kennenlernszene passiert ein Unfall mit dem Kamerakran. Nur dank Julias beherztem Eingreifen überlebt Hugh. Der Zwischenfall entpuppt sich als Anschlag und gefährdet die Dreharbeiten. Hugh bekommt den Ex-Polizisten Rick als Bodyguard an die Seite gestellt. Doch die Anschläge auf den britischen Filmstar gehen weiter. Und alle fragen sich, wer den beliebten und sympathischen Hugh ermorden will.
May Wellington wählt die Dreharbeiten der berühmten Filmkomödie "Notting Hill" als Setting für ihren Cosy Crime. Der originelle Plot hat mich gut unterhalten, aber meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Nach jedem neuen Anschlag auf Hugh steht der Film auf der Kippe und die Sicherheitsvorkehrungen werden erhöht. Ohne Erfolg, obwohl wir wissen, dass der Attentäter kein Profi ist. Denn wir erhalten auch Einblicke in dessen Planung und Vorgehensweise. Mehr wird hier nicht verraten, denn die Spannung ist nicht sehr hoch, aber ausreichend.
Die Hauptdarsteller verhalten sich gemäß ihrem Image aus Film und Regenbogenpresse. Hugh ist der sympathische, etwas unbedarfte Typ, der immer die gleiche Rolle spielt, während Julia zwischen Bodenständigkeit und Divaallüren schwankt. Den übrigen Protagonisten fehlt es an Tiefe.
Die Idee, ein Filmset als Kulisse zu nutzen, finde ich originell und diese
wurde auch gut umgesetzt. Die eine oder andere Szene löst bei Kennern der Komödie zwangsläufig das Kopfkino aus. Der Krimi liest sich flüssig und vernachlässigt weder das britische Flair noch den für Cosy Crime typischen Humor. Doch die flachen Charaktere und die Vorhersehbarkeit einiger Aktionen schmälern meinen ansonsten positiven Eindruck. Auch konnte mich das Motiv hinter den Anschlägen nicht überzeugen, was auch daran liegen mag, das das Ende sehr schnell und knapp abgewickelt wurde. Dies ist vermutlich der Kürze des Buches, 223 Seiten, geschuldet.
"Mord in Notting Hill" ist ein Cosy Crime, der sich leicht lesen lässt und die Lust weckt, die alte Komödie mal wieder anzuschauen.Das Potenzial der originellen Idee und des speziellen Settings wurden leider nicht voll ausgeschöpft. Für Fans der Filmkomödie ist die Geschichte aber auf jeden Fall empfehlenswert.
3,5 Sterne
May Wellington wählt die Dreharbeiten der berühmten Filmkomödie "Notting Hill" als Setting für ihren Cosy Crime. Der originelle Plot hat mich gut unterhalten, aber meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Nach jedem neuen Anschlag auf Hugh steht der Film auf der Kippe und die Sicherheitsvorkehrungen werden erhöht. Ohne Erfolg, obwohl wir wissen, dass der Attentäter kein Profi ist. Denn wir erhalten auch Einblicke in dessen Planung und Vorgehensweise. Mehr wird hier nicht verraten, denn die Spannung ist nicht sehr hoch, aber ausreichend.
Die Hauptdarsteller verhalten sich gemäß ihrem Image aus Film und Regenbogenpresse. Hugh ist der sympathische, etwas unbedarfte Typ, der immer die gleiche Rolle spielt, während Julia zwischen Bodenständigkeit und Divaallüren schwankt. Den übrigen Protagonisten fehlt es an Tiefe.
Die Idee, ein Filmset als Kulisse zu nutzen, finde ich originell und diese
wurde auch gut umgesetzt. Die eine oder andere Szene löst bei Kennern der Komödie zwangsläufig das Kopfkino aus. Der Krimi liest sich flüssig und vernachlässigt weder das britische Flair noch den für Cosy Crime typischen Humor. Doch die flachen Charaktere und die Vorhersehbarkeit einiger Aktionen schmälern meinen ansonsten positiven Eindruck. Auch konnte mich das Motiv hinter den Anschlägen nicht überzeugen, was auch daran liegen mag, das das Ende sehr schnell und knapp abgewickelt wurde. Dies ist vermutlich der Kürze des Buches, 223 Seiten, geschuldet.
"Mord in Notting Hill" ist ein Cosy Crime, der sich leicht lesen lässt und die Lust weckt, die alte Komödie mal wieder anzuschauen.Das Potenzial der originellen Idee und des speziellen Settings wurden leider nicht voll ausgeschöpft. Für Fans der Filmkomödie ist die Geschichte aber auf jeden Fall empfehlenswert.
3,5 Sterne